Tevis zeigt sein Gesicht nicht und so erzeugt seine tiefe Stimme
das Bild eines massigen, in Leder gekleidetet Hühnen von ihm.
„Hallo, Alitura hat dich ja schon angekündigt.“
„Genau, du warst in Manarq, richtig?“ frage ich Ihn.
„Ja, war ich, hab vor Ort die Crew aufgesammelt. Was davon noch
da war. Die Explosion war gewaltig...“
„Ja, hab nur die Überreste gesehen, aber dennoch... Vor allem,
wenn nach Concord dort kein einziger Schuss abgegeben wurde. Allemal,
ich soll da jetzt für … Alitura mehr herausfinden. Kannst du mir
sagen, wo die Crew hingebracht wurde? Oder irgendwas anderes, was
hilft?“
„Hm. Naja, ich könnte schon herausfinden, wo die hingebracht
wurden. Allerdings … nicht umsonst.“
Ach verdammt! Hätte ich ja auch ahnen können...
„Ah ja, was denn?“ hake ich so möglichst neutral nach.
„He, nicht was du denkst. Am Ort der Explosion sind mittlerweile
einige Piraten aufgetaucht. Beseitige sie und räume dort auf. Wer
weiß – vielleicht wissen sie ja etwas?! So oder so, du bist
schneller als die meisten dabei, dort aufzuräumen. Verdammt,
wahrscheinlich sogar schneller als ich die Informationen über die
Crew zu sammeln. Scheiß Sicherheitssysteme.“
„OK, Deal.“ meine ich mit einem Schmunzeln.
Kurz darauf bin ich im Warp und wenig später wieder in Manarq.
Tatsächlich sind hier Piraten und diese vergehen auch sehr schnell
im Feuer meiner Railguns. Kurz nehme ich mir die Zeit, mich hier
nochmals umzuschauen. Naja, und meinen Salvage Drones die Zeit zu
geben, sich durch die Wracks zu arbeiten. Kopfgelder gab es auch,
sehr gut. Auch kleiner Tropfen hölt den Stein – oder so.
Sodann fliege ich wieder zurück zu Tevis und frage mich derweil,
wer wohl jetzt dafür sorgt, dass die Piraten nicht wiederkommen.
Naja, nicht mein Problem.
Bei Tevis vor Ort informiert mich dieser dann darüber, dass er
wirklich schon jemanden aud der Crew der Damsel ausfindig gemacht
hat. Jener hat sogar schon wieder auf einem neuen Schiff angeheuert –
der „Red“. Natürlich, wie sollte es anders sein, hat er bei
einem viel zu schwach bewachten Convoy angeheuert und die Piraten
sind wohl in der Gegend gerade auf der Suche nach Futter. Meine Güte
– sollte ich das Essen mit der Eisprinzessin tatsächlich doch
nicht schaffen?! Wäre sehr ärgerlich, aber erstmal diesen Typen
aufgreifen.
Also wende ich einmal mehr mein Schiff und muss tatsächlich mit
ansehen, wie der Convoy aufgerieben wird von Piraten. Mein Eingreifen
vor Ort kommt leider – höchstens Nanosekunden – zu spät und ich
kann die Zielperson nicht mehr retten.
Mit seiner Leiche im Bay wende
ich schweren Herzens mein Schiff wieder und melde mich bei Tevis
zurück. Erfolge sehen irgendwie anders aus...
Die Nachricht dessen lässt Tevis allerdings recht locker.
„Tot? Naja, passiert. Dann können Concord und ich dir hier
gerade keine weitere Hilfe mehr sein. Zumindest aktuell.“
„Hm, OK. Und dann?“
„Naja, red halt nochmal mit Alitura. Die wollte sowieso nochmal
mit dir reden – wegen dem Datensatz von der Explosion, den du ihr
geschickt hast. Sie können ihn wohl angeblich nicht entschlüsseln.
Allemal, sie wartet auf dich.“
Genau! Da war ja was! Und sie wartet! Auf mich!
„Alles klar!“ meine ich erfreut und beschleunige schon im
nächsten Moment auf Warpgeschwindigkeit.
[Offplay: Datacore ?! Woher kommt der denn? Kann mich nicht dran
erinnern. Bug im Plot?! :D]
Mittwoch, 5. November 2014
Sonntag, 12. Oktober 2014
PI - Einstieg eines Neulings
Planetary
Interaction. Ganze Planeten, die man bespielen und Rohstoffe abbauen
kann! Als ich davon das erste Mal gehört hatte,
wusste ich schon, dass ich dies definitiv mal probieren würde. Aber
erst einmal war anderes wichtiger. So viel zu skillen. Aber aus den
Augen verloren hatte ich es nie. Und nun – nun ist es soweit! Und
natürlich lasse ich euch an meinen Überlegungen und Erfahrungen
teilhaben!
Vorbereitung
Einer der Punkte, die ich an EVE so liebe, ist, dass
Fehler bestraft werden. Halbherzigkeit funktioniert nur selten. Somit
war mein Ansatz für PI ebenfalls – ganz oder gar nicht. So galt
es, herauszufinden, auf was ich mich da in welcher Art und Weise
einlasse. Recherche!
Wichtige Quellen für mich dabei waren dabei
- http://wiki.eveuniversity.org/Planetary_Interaction
natürlich die EVE Uni
- http://carebearinspace.blogspot.de/p/planetary-interaction-guide.html
Goofmans Guide, wirklich ausführlich und super geschrieben
Damit wurde klar: Gebäudetypen, Planeten scannen
(auch aus der Ferne!) und eine erste Abschätzung der Kosten und
Einnahmen. Dazu immer wieder die Bemerkungen, dass PI im HighSec oft
weniger ertragreich ist. Dazu kommt natürlich meine Corp, in der es
auch einiges an Erfahrung gibt und die mir Hilfen und Eindrücke
geben konnte. Jeder sollte eine Corp haben ^^
Zielsetzung
Damit ging ich daran, das Wie für mein PI zu
definieren. Und die Ziele, die ich damit bezwecken will:
- Ausprobieren. Weil man es kann :D
- Mit wenig Aufwand einen netten Ertrag nebenher generieren
- HighSec ist für Weicheier, ich hab von Anfang an Low angepeilt
Skills
Damit war mein Fahrplan für mein erstes PI klar:
erst alle Voraussetzungen schaffen an Skills und ähnlichem, um dann
voll einzusteigen. LowSec ist gefährlich, das heißt ich brauchte
ein entsprechendes Schiffchen. Nach kurzen Recherchen war klar –
ein Blockade Runner musste her. Im T2 Fit! Keine Kompromisse ^^
Viele Wochen später war ich dann in der Lage, in
folgendes Schiffchen einzusteigen:
[Viator, PI Scout T2]
Inertia Stabilizers II
Inertia Stabilizers II
Inertia Stabilizers II
Medium Shield Extender II
10MN Microwarpdrive II
Adaptive Invulnerability Field II
Covert Ops Cloaking Device II
[empty high slot]
Medium Ancillary Current Router I
Medium Ancillary Current Router I
Dazu natürlich die Epithal.
[Epithal, PI Hauler]
Warp Core Stabilizer II
Warp Core Stabilizer II
Warp Core Stabilizer II
Warp Core Stabilizer II
Medium Shield Extender II
Medium Shield Extender II
Medium Shield Extender II
Medium Shield Extender II
Improved Cloaking Device II
[empty high slot]
Medium Core Defense Field Extender I
Medium Core Defense Field Extender I
Medium Processor Overclocking Unit I
Darauf erfolgte der Beginn der Skillung für PI, bei
dem ich mich an Goofmans Empfehlung hielt:
- Planetology 4
- Advanced Planetology 4
- Remote Sensing 4
- Command Center Upgrades 5
- Interplanetary Consolidation 3 (Start PI) und weiter bis auf 5 (max Anzahl Planeten)
Recherche – Was und Wo?!
- Dotlan.
Welche LowSec Syteme gibt es in meiner Nähe? Wo kann man eventuell produktiv werden? Und welche Planeten in welchem Sytem? Welche Routen dorthin? Wie gefährlich sind sie? All dies beantwortet einen Dotlan.
- http://www.eveplanets.com/
Welche Planeten brauche ich, um XY herzustellen? Wie sind die Verarbeitungszyklen? Essentiell, um zurecht zu kommen! - http://util.eveuniversity.org/PiBear/CommodityPrice.php
Sehr schöner Fund, um schnell zu sehen, welche PI Produkte gerade hohen Wert haben und sich damit lohnen, produziert zu werden. - http://eve-marketdata.com
hat einen PI – Bereich, in dem man ebenfalls sehen kann, welche PI Produkte gerade welchen Wert haben
Somit waren recht schnell 10 Produkte ausgewählt, die es sich lohnen würde, zu produzieren. Für den Anfang in einer P0 → P2 Kette. Planetentypen dazu notiert. Und auch im Dotlan genug Regionen gesucht, die interessant aussehen – da kann man dann auch mal Regionen wechseln und etwas Abwechslung beibehalten.
PI wird ernst
Es geht los!
Der Flug zum ersten Sytem läuft gut, LowSec macht mir immer noch komische Gefühle in der Bauchregion, aber getarnt tasten wir uns heran. Erstellen in Ruhe Bookmarks - vorläufig Safespots und Gate Bookmark. Wenig los im System – gut gut. 2 Russen.
Ich bleibe ruhig, bin getarnt. Schaue mir die Planeten im System an und tatsächlich hat einer dort eine Ressourcenverteilung, die sich sehr gut eignet für meine erste Kolonie. Super! Hin- und herwechseln zwischen Goofmans Guide, Eve und meinen Notizen. Alles so neu, puh!
Dann das erste CC gesetzt. Gut gut. Dann .. die ECUs. Bohrer gesetzt. Immer wieder überprüfen mit dem Guide und den Notizen. Haben ja Zeit.
Schüsse aus dem Lautsprecher. Häh – das sollte jetzt aber nicht sein, oder?! Kommt das von woanders her? Ich beende den Planetenmodus und lande im Weltall, wo ich zuschauen kann, wie meine Viator – ungetarnt – gerade bei 2/3 Schild ist! Arg ! Warp – geht nicht. Natürlich. Warum bin ich verdammt nochmal sichtbar?! Leichter Frust und Ärger und vor allem Unverständnis macht sich breit, vor allem letzteres stört. Invu angeworfen, hilft aber nicht viel. Bald ist die Viator im Amor angelangt. Na super, aber kann man nix machen. Irgendwo hab ich einen Anfängerfehler gemacht, das war mir klar, nur welcher? Jetzt egal, Wechsel des Overview Tab, um im Pod davon zu kommen. Dauerklicken des Warp-Buttons und wie erhofft klappt zumindest dies. Genervt und verärgert fliege ich wieder zurück und heim, um mir eine neue Viator zu kaufen. Mist.
Kurze Erklärung dazu meinerseits: mein dummer Fehler war, den entsprechenden Planeten direkt anzuwarpen und dort zu verharren, statt im schon erstellten Safespot im System. Während ich dann am Planeten zu Gange war, hat sich der eine Russe im System wohl gedacht, was ich da tue und ist mal die Planeten angewarpt. Und kam bei meinem natürlich am gleichen Warp-Punkt raus wie ich. In unter 2000 m Entfernung. Soviel dann zum cloak …
Naja, ca. 150 Mio ärmer starte ich wieder los. Diesmal anderes System, hab ja eine Auswahl. Eine Überprüfung des Systems zeigt Vielversprechendes. Es bietet gleich mehrere Planeten, die sich gut zur Produktion eignen. Und diesmal sitz ich im Safespot! Gecloaked! Und checke ständig, dass mein Cloak noch sitzt! Derweil taste ich mich an meine erste Kolonie heran. CC. 2 ECUs mit je 3 Drills. 4 Basis Fabriken. 2 Advanced. Launchpad und noch ein Storage. Empfehlungen und Recherche helfen. Dennoch hier und da hakelt es noch. Links zwischen den Gebäuden erstellen, ok. Routen muss man das auch noch?! Zu den Fabriken direkt?! Geht. Ich spiele mit den ECU Programmen. Realisieren von unterschiedlichen Laufzeiten. Eine Woche klingt super, dann hab ich meine Ruhe. Oh, aber da ändern sich dann die Zyklenzeiten ja drastisch. Und die Mengen an Material je Zyklus. Die man routen muss. Doof.
Diese Thematik mit den Zyklenzeiten und dem Routen der Ressourcen war auch meine einzige kleine Hürde, an der ich gekaut habe. Bis ich bei Goofman dann irgendwo den Vermerk las (vorher überlesen), diese von den ECUs nicht direkt zu den Fabriken zu routen, sondern zum Storage und von dort weiter. Das hat dann vieles erleichtert. Hat nur eine Tag gedauert, ehe ich das raus hatte :D
Erstes Fazit
Bilder der Planeten
Donnerstag, 11. September 2014
[Pierre & Eliara] Fleet Missions
Pierre
Tja, mein
Schwesterchen-Nach-Recht hat sich ja als nun Cheffin der ach so
tollen Familie duMonde eine Corp mit anderen Kapselpiloten gesucht,
um dort ihr neues Imperium aufzubauen. Große Pläne und so.
Wen's interessiert. Mich
weniger.
Bis jetzt.
KI, spiel die Nachricht
doch nochmal ab!
Hallo Pierre! Sag mal, du interessierst dich doch für diese Aufträge der Agenten, hm? Weil, naja, einige meiner Freunde hier wollen wohl gemeinsam einige der profitableren Aufträge gemeinsam angehen. Und sie hätten kein Problem, wenn mein Brüderchen, also du, dich da dazu gesellen würdest! ISK kannst doch gebrauchen, oder? Und auch was lernen. Fliegen wohl riesige Schlachtschiffe! Ist wohl auch für die Empire Familie – du weißt, die in Amarr. Wenn die unseren Namen zumindest mal kennen würden...
Naja, überlegs dir! Küsschen!
Manchmal kann ihre gute
Laune echt anstrengend sein – aber schlecht klingt das nicht.
Schlachtschiffe. In einer Flotte. Für die ganz großen Agenten. Und
ISK.
Aber es ist auch
gefährlich. Müsste ich mich in meiner Thorax zurückhalten...
Aber hey – davor
schrecken wir jetzt mal nicht zurück. Im Zweifelsfalle ist Eliara
Schuld und muss mir ne Neue kaufen!
Wenige Tage später dann
ist es soweit – durch Eliaras Einfluss bekomme ich dann auch eine
Einladung zu der Flotte und schaue mir die Schiffe einmal näher an.
Wow. Golem-Klasse! Und
noch ein Maraudeur der Paladin-Klasse! Sowie ein
Amarr-Schlachtschiff. Dem äußeren nach zu urteilen. Die KI erkennt
es sofort als Schiff der Abaddon-Klasse. Das ist eine Flotte, die
reichen würde, ganze Planeten zu nehmen! Wer will das denn
aufhalten? Ha, das wird ein Spass!
Gemeinsam wird sich
abgesprochen und ein erstes Versteck der Piraten aufgesucht. Dieses
ist tatsächlich sehr gut verteidigt, schnell tauchen nicht nur
Kreuzer und Fregatten, sondern auch einige Schlachtschiffe auf!
Während ich mich vornehmlich der Fregatten annehme, beginnen die
Schlachtschiffe mit ihrem Feuerwerk – und in kürzester Zeit sind
Schiff um Schiff nur noch Wracks. Beeindruckend! Solcherlei will ich
auch fliegen können!
Es ist nicht einfach,
immer in Bewegung zu bleiben und nicht zu viel Aufmerksamkeit der
dicken Dinger auf mich zu lenken. Aber meist gelingt mir dies.
Wirklich gut.
Puh, war das knapp!
Ja, hat sich gelohnt! Gar
nicht so doof, diese Leute hier...
Eliara
Schau mal einer an – der
Pierre hat sich doch tatsächlich auf mein Angebot mit der Flotte
eingelassen. Gut gut, hoffentlich freundet er sich da mal mit einigen
hier an. Macht mir machmal echt Sorgen, dieser sture Einzelbrödler.
Aber den bekomm ich auch noch überzeugt.
Und neben recht fröhlicher
Bewertung schickt er sogar noch einige Aufnahmen mit! Mal schauen...
Riesig, diese Schiffe.
Wenn der Pierre wüsste, wie schwer es ist, solch ein Moloch in den
Warp zu bekommen... Aber ihn interessiert ja wohl mehr das ISK. Und
das Prahlen danach. Naja, soll er.
Und Kämpfe. Wracks. So
viele Wracks. Wieviele Hunderte, nein Tausende wohl allein auf einem
der Schlachtschiffe arbeiten? Und die meisten dort sterben. Im
Beschuss dieser Kapselpiloten. So schlimm. So falsch. Und dann
wundert man sich, dass sie uns hassen? Wir einen Ruf als Mörder
haben? Denn letztlich, letztlich sind wir es dann doch!
Das sind keine Wunderwerke
unserer Technologie – vielmehr sind es Dämonen des Todes! Raketen,
wie hungrige Mäuler sich durch diese angeblich so bösen Feinde
fressend. Sie glauben wahrscheinlich, es mit Piraten, Monstren mit
seltsamen Rieten, Verbrechern und sonstigem zu tun zu haben – aber
letztlich sind es Menschen! Feige, sie abzuurteilen, ohne sie zu
kennen!
Und am Ende bleiben nur
Wracks und Leichen!
Boah, bin ich wütend!
Wenn ich diese Kerle unter die Finger bekomme, können Sie sich was
anhören!
Sonntag, 17. August 2014
[Pierre] Sisters: A Beacon Beckons 02, Agent Inquiry
Ihre eiskalten Augen mustern mich weiterhin. Ob
sie meine Gänsehaut bemerkt? Egal.
„Wie erwartet. Dann machen wir es kurz.“
Während sie erzählt, mache ich es mir noch etwas bequemer auf ihrem Schreibtisch.
„Wir haben vor kurzem einen Notruf erhalten, die Damsel. In Anbetracht der Situation und ihrer … Fähigkeiten sind Sie wohl eher dort vor Ort als unsere Leute. Untersuchen sie die Lage vor Ort und retten Sie zur Abwechslung mal einige Leben, statt diese zu vernichten. Können Sie das schaffen?“
Wirklich bissig, die Kleine. Aber hey...
„Klar, bekomm ich hin. Schick mir die Details an mein Schiff, ich breche gleich auf. Leben retten und so. Alles, was meine Eisprinzessin mag!“
Gewand – hoffe ich – schwinge ich mich vom Tisch und schenke ihr ein Grinsen. Keine Reaktion auf ihren neuen Namen – schade.
„Gut, beeilen Sie sich! Das ist kein Spiel!“ ruft sie mir noch hinterher und ich komme nicht umhin, nochmal kurz anzuhalten. „Pierre, Pierre bitte. Und wenn ich wieder komme, gehen wir schön was Essen, Schatz. Zur Feier der geretteten Leben und so.“
Wieder dieser Blick, der Blood Raider töten könnte – ja! Dann murmelt sie nur etwas vor sich her, während sie wieder beginnt, ihrer sonstigen Arbeit nachzugehen. Wohl hauptsächlich beschäftigt wirken. Könnte was mit „verrückt“ und „Kapselpiloten“ gewesen sein, was sie da gemurmelt hat...
Ich funke Markus an, dass es wie erwartet losgeht und alle an Bord und das Schiff bereit ist. Wenig später versinke ich im Leib der Thorax und wir verlassen die Station der Schwestern. Auf bald, Eiskönigin!
2 Sprünge später bin ich in Manarq und nähere mich den gegebenen Koordinaten. Tja – da war wohl jemand schneller als ich! Überall Concord Schiffe, dazu das Wrack der Damsel. Ich lasse einige Drohnen ausschwärmen, sich das näher anzusehen, während ich mich langsamer nähere. Ja – hier scheint alles vorbei und geklärt zu sein. Heldenhafter Pierre – zu spät!
Ich rufe die Concord-Schiffe an und erhalte wenig später Kontakt. Sie hätten hier alles unter Kontrolle und auch einige Überlebende geborgen und schon zu Kliniken weiter geschickt. Ich solle verschwinden... Tja – nichts mehr zu holen!
Ich rufe die Eisprinzessin an, die auch reagiert. Sehr schön. Ihr Blick mustert mich, abwartend. Der Puls steigt – verdammt, diese Frau!
„Hallo, Schönheit. Hier ist soweit alles ruhig, Concord ist schon vor mir hier gewesen und hat die Situation geklärt. Überlebende sind versorgt und abtransportiert worden. Schade, hätte das hier so gern für dich gerettet. Wenn ich da nicht so lang hätte warten müssen bei dir...“
Ihre Augen ziehen sich finster zusammen, dann schaut sie woanders hin.
„Concord, sagten Sie? Captain deVries, richtig?“
„Ja, mit dem hab ich gerade geredet...“ meine ich, leicht verwirrt.
„Gut, warten Sie 10 Minuten.“
Ehe ich etwas erwidern kann, ist die Verbindung beendet. Tja, das wird nicht einfach werden mit mir und der Eisprinzessin!
Ich warte die vereinbarte Zeit ab und tatsächlich meldet Sie sich wieder.
„Zuerst – Danke für ihre Arbeit.“
Danke?! Wofür das denn? Da will doch jemand was...
„Die Damsel, so scheint es, hat keinen einzigen Schuss abbekommen. Irgendwas muss dort passiert sein. Ich möchte, dass sie das weiter verfolgen. Alles, was Aufschluss geben könnte – seien es die Route der Damsel, ihre Ladung, ihr Pilot und die sonstige Crew. Was auch immer. Concord ist hier wohl der erste Ansprechpartner. Ich habe ein Treffen arrangiert zwischen Ihnen und einem Agenten der Concord. Tevis Jak sein Name. Treffen sie Ihn. Er ist aktuell bei ORE als Agent unterwegs. Aber er wird Ihnen weiter helfen können.“
Das wird ja auf einmal interessant und meine Neugier ist geweckt. Kurz nicke ich zu ihren Worten.
„Gut, werde ich tun. Und – es heißt Pierre. Bestellst du das Essen für später? Ich muss da noch was klären mit Tevis. Bis bald, Schatz!“
Damit kappe diesmal ich die Verbindung. Was ihr bestimmt nicht gefallen wird!
Hoffe ich.
Naja – dennoch, das mit der Damsel. Dieses Wrack sah schon verdammt zerstört aus – was war dort passiert?!
Wenig später bin ich in Tar und nähere mich seiner Position. Dort finde ich ihn dann auch an, einen Kommunikationssatelliten umkreisend.
Ich baue eine Verbindung zu ihm auf...
„Wie erwartet. Dann machen wir es kurz.“
Während sie erzählt, mache ich es mir noch etwas bequemer auf ihrem Schreibtisch.
„Wir haben vor kurzem einen Notruf erhalten, die Damsel. In Anbetracht der Situation und ihrer … Fähigkeiten sind Sie wohl eher dort vor Ort als unsere Leute. Untersuchen sie die Lage vor Ort und retten Sie zur Abwechslung mal einige Leben, statt diese zu vernichten. Können Sie das schaffen?“
Wirklich bissig, die Kleine. Aber hey...
„Klar, bekomm ich hin. Schick mir die Details an mein Schiff, ich breche gleich auf. Leben retten und so. Alles, was meine Eisprinzessin mag!“
Gewand – hoffe ich – schwinge ich mich vom Tisch und schenke ihr ein Grinsen. Keine Reaktion auf ihren neuen Namen – schade.
„Gut, beeilen Sie sich! Das ist kein Spiel!“ ruft sie mir noch hinterher und ich komme nicht umhin, nochmal kurz anzuhalten. „Pierre, Pierre bitte. Und wenn ich wieder komme, gehen wir schön was Essen, Schatz. Zur Feier der geretteten Leben und so.“
Wieder dieser Blick, der Blood Raider töten könnte – ja! Dann murmelt sie nur etwas vor sich her, während sie wieder beginnt, ihrer sonstigen Arbeit nachzugehen. Wohl hauptsächlich beschäftigt wirken. Könnte was mit „verrückt“ und „Kapselpiloten“ gewesen sein, was sie da gemurmelt hat...
Ich funke Markus an, dass es wie erwartet losgeht und alle an Bord und das Schiff bereit ist. Wenig später versinke ich im Leib der Thorax und wir verlassen die Station der Schwestern. Auf bald, Eiskönigin!
2 Sprünge später bin ich in Manarq und nähere mich den gegebenen Koordinaten. Tja – da war wohl jemand schneller als ich! Überall Concord Schiffe, dazu das Wrack der Damsel. Ich lasse einige Drohnen ausschwärmen, sich das näher anzusehen, während ich mich langsamer nähere. Ja – hier scheint alles vorbei und geklärt zu sein. Heldenhafter Pierre – zu spät!
Ich rufe die Concord-Schiffe an und erhalte wenig später Kontakt. Sie hätten hier alles unter Kontrolle und auch einige Überlebende geborgen und schon zu Kliniken weiter geschickt. Ich solle verschwinden... Tja – nichts mehr zu holen!
Ich rufe die Eisprinzessin an, die auch reagiert. Sehr schön. Ihr Blick mustert mich, abwartend. Der Puls steigt – verdammt, diese Frau!
„Hallo, Schönheit. Hier ist soweit alles ruhig, Concord ist schon vor mir hier gewesen und hat die Situation geklärt. Überlebende sind versorgt und abtransportiert worden. Schade, hätte das hier so gern für dich gerettet. Wenn ich da nicht so lang hätte warten müssen bei dir...“
Ihre Augen ziehen sich finster zusammen, dann schaut sie woanders hin.
„Concord, sagten Sie? Captain deVries, richtig?“
„Ja, mit dem hab ich gerade geredet...“ meine ich, leicht verwirrt.
„Gut, warten Sie 10 Minuten.“
Ehe ich etwas erwidern kann, ist die Verbindung beendet. Tja, das wird nicht einfach werden mit mir und der Eisprinzessin!
Ich warte die vereinbarte Zeit ab und tatsächlich meldet Sie sich wieder.
„Zuerst – Danke für ihre Arbeit.“
Danke?! Wofür das denn? Da will doch jemand was...
„Die Damsel, so scheint es, hat keinen einzigen Schuss abbekommen. Irgendwas muss dort passiert sein. Ich möchte, dass sie das weiter verfolgen. Alles, was Aufschluss geben könnte – seien es die Route der Damsel, ihre Ladung, ihr Pilot und die sonstige Crew. Was auch immer. Concord ist hier wohl der erste Ansprechpartner. Ich habe ein Treffen arrangiert zwischen Ihnen und einem Agenten der Concord. Tevis Jak sein Name. Treffen sie Ihn. Er ist aktuell bei ORE als Agent unterwegs. Aber er wird Ihnen weiter helfen können.“
Das wird ja auf einmal interessant und meine Neugier ist geweckt. Kurz nicke ich zu ihren Worten.
„Gut, werde ich tun. Und – es heißt Pierre. Bestellst du das Essen für später? Ich muss da noch was klären mit Tevis. Bis bald, Schatz!“
Damit kappe diesmal ich die Verbindung. Was ihr bestimmt nicht gefallen wird!
Hoffe ich.
Naja – dennoch, das mit der Damsel. Dieses Wrack sah schon verdammt zerstört aus – was war dort passiert?!
Wenig später bin ich in Tar und nähere mich seiner Position. Dort finde ich ihn dann auch an, einen Kommunikationssatelliten umkreisend.
Ich baue eine Verbindung zu ihm auf...
Donnerstag, 14. August 2014
Urlaub und so
Hey ho,
nur ein kurzes Update - bin noch da, wenn auch nur erst aus 2 Wochen Urlaub zurück und noch ziemlich beschäftigt mit dem echten Leben. Aber am WE sollte wieder was kommen können :)
lg
Haqim.
nur ein kurzes Update - bin noch da, wenn auch nur erst aus 2 Wochen Urlaub zurück und noch ziemlich beschäftigt mit dem echten Leben. Aber am WE sollte wieder was kommen können :)
lg
Haqim.
Dienstag, 22. Juli 2014
Guide - Mining in Flotten
Abschließend kommen wir zum letzten und vielleicht
wichtigsten Punkt beim Minern. Denn, seinen wir doch mal ehrlich –
alleine minern ist wirklich verdammt langweilig. Minern fängt
wirklich erst an, (mir) Spass zu machen, wenn man nebenher mit anderen
erzählen, sich absprechen und ein gewisses „Teamwork“ aufbauen
kann.
Aber vielleicht fassen wir das mal alles zusammen.
Warum Minern in Flotten?! Hier eine Auswahl
- Wie erwähnt – es macht einfach deutlich mehr Spass :D. Unterhaltung, Teamwork usw
- Boost. Durch die Orca erhält ein Miner einen deutlichen Boost im Ertrag. Dazu dann mehr.
- Hauler in der Fleet erleichtern das Minern für alle.
- Mehr Sicherheit. Mehr Augen beobachten den Local, so etwas passiert wird die ganze Fleet gewarnt.
- Lernen. Man kann Taktiken lernen. Fittings. Sich über so viel in EVE unterhalten. Und viel dabei lernen.
Kurz gesagt: Sucht euch eine Corp, etwa bei Eveger,
und bleibt nicht allein.
Schauen wir uns einige Punkte nochmal genauer an.
Benennung von Contis und Haulern
Wie in diesem Guide schon angedeutet, gibt es beim
Minern das Konzept des „Jetcan“ Minerns. Dies bedeutet, dass man
seine Erze nicht ständing in die Station wegbringt, sondern in einem Container
lagert. Dieser fast 27500 m² und damit deutlich mehr als die meisten
Barges / Exhumer. Und man kann nicht nur einen davon aufstellen,
sondern so viele wie man mag! Einzig dabei zu beachten – diese
Container halten nur ungefähr 2 Stunden. Nach diesen 2 Stunden
verschwinden sie und das Erz, so nicht vorher eingesammelt, ist fort.
Damit gilt, vor diesen 2 Stunden am besten in einem
Rutsch und durch dedizierte Schiffe dafür (Miasmos, Orca), diese
Container einzusammeln. Dieses einsammeln nennt man Haulern.
Vorteil dieses Konzeptes ist es, deutlich mehr Ertrag
zu erreichen in gleicher Zeit, da die Laser deutlich länger auf die
Asteroiden gerichtet sind als dies sonst der Fall wäre. Von der
Retriever und Mackinaw einmal abgesehen.
So man in Fleets minert, sollte man idR auch auf
maximalen Ertrag gehen, also Covetor und Hulk sind hier das Schiff
der Wahl.
Durch das Haulern ergibt sich allerdings ein weiterer
Punkt, vor allem wenn in einer Fleet einer für alle haulert. Wem
gehört der Container denn? Und – wie lange hält er noch, bevor er
vernichtet wird?!
Dazu ist es notwendig, beim Erstellen der Container
diese umzubenennen und wir hier benutzen folgendes Format:
<Name><Uhrzeit>[X]
Also erst der Name, dann die Eve-Zeit, zu der der
Container erstellt wurde, und, sobald er voll ist, wird daran ein X
angefügt.
Beispiel: Eliara1755 - mein Container, erschaffen um
17.55 Uhr EVE-Zeit.
Sobald dieser voll ist, benenne ich ihn um in
“Eliara1755X”und ich wie der Hauler weiß, dass dieser Container
voll ist. Danach erstelle ich den nächsten Container, benenne ihn usw.
Orca
Die Orca ist ein dediziertes HighSec-Mining-Support
Schiff. Sie steigert den Ertrag aller in ihrer Fleet. Genauer - was erreicht man mit ihr?
- Verringerung der Zeit, die ein Mining Zyklus eines Mining Lasers dauert
- Erhöhung des Ertrags eines Zykluses
- Erhöhung der Reichweite der Mining Laser
Wichtig dabei ist noch, dass dieser Boost allen gewährt wird, die 1) in der gleichen Fleet sind wie der Orca-Pilot und 2) im gleichen Sytem sind.
Um einmal ein Beispiel zu sehen, was dieser Boost ausmacht.
Die Hulk in maximaler Konfiguration und Skillung erreicht (aktuell) nach IPH einen maximalen Ertrag von 19.8 Mio ISK/h.
Unter maximalem Orca Boost werden daraus 30.8 Mio ISK/h.
Nett, nicht?
Dazu kommt, dass die Orca als Capital Schiff groß
ist – sehr groß. Sie besitzt dabei folgende Hangare:
- Cargo Hangar (30000 … 90000 m² je nach Skill und Fitting)
- Erz Hangar (50000 m²)
- Flottenhangar (40000 m²)
- Schiffshangar (400000 m²)
Damit ist die Orca in der Lage, mit dem Schiffshangar
direkt Schiffe zu transportieren und sogar direkt in den Belts ein-
und auszuladen (2 Hulks passen genau hinein) sowie in der Summe bis
zu 180000 m² Erz in sich aufzunehmen!
Dazu kommt die Orca relativ leicht auf eine enorme
Verteidigung – 260k EHP und mehr sind durchaus zu erreichen und
damit wird sie im HighSec ungankbar.
Tja – wo ich dies das erste Mal alles erfahren hab,
war das ein enormes Haben-Wollen ^^
Aber da wird es dann aber komplizierter. Denn in eine
Orca einsteigen geht sogar recht schnell und sei auch durchaus jedem EVE-Spieler anempfohlen. Aber eine Orca mit maximalem Boost zu fliegen dauert
Monate und verschlingt viel Geld. Millarden...
Was braucht es für eine Max Boost Orca denn genau?!
Skills:
- Cybernetics 5
- Industrial Command Ships 5
- Leadership 5
- Mining Director 5
- Mining Foreman 5
- ORE Industrial 3
- Spaceship Command 5
- Warfare Link Specialist 5
- dringend empfohlen : Wing Command 2-5
- dringend empfohlen: Skills für die T2 Verteidigungs-Module
Implantate:
- Mining Foreman Mindlink
High Slots in der Orca: (diese geben den eigentlichen
Boost und müssen aktiv laufen)
- Mining Foreman Link – Laser Optimization II
- Mining Foreman Link – Mining Laser Field Enhancement II
Hier ein Vorschlag eines Orca-Fittings:
[Orca, MaxBooster]
Expanded Cargohold II ( Kann durch DCU II ersetzt werden für mehr Tank.)
Expanded Cargohold II
Large Shield Extender II
Large Shield Extender II
Adaptive Invulnerability Field II
Adaptive Invulnerability Field II
Mining Foreman Link - Laser Optimization II
Mining Foreman Link - Mining Laser Field Enhancement II
Small Tractor Beam I ( Kann durch ein beliebieges Ganglink ersetzt werden.)
Large Cargohold Optimization I
Large Cargohold Optimization I
Large Cargohold Optimization I
Hobgoblin II x5
Mining Drone II x5
Expanded Cargohold II ( Kann durch DCU II ersetzt werden für mehr Tank.)
Expanded Cargohold II
Large Shield Extender II
Large Shield Extender II
Adaptive Invulnerability Field II
Adaptive Invulnerability Field II
Mining Foreman Link - Laser Optimization II
Mining Foreman Link - Mining Laser Field Enhancement II
Small Tractor Beam I ( Kann durch ein beliebieges Ganglink ersetzt werden.)
Large Cargohold Optimization I
Large Cargohold Optimization I
Large Cargohold Optimization I
Hobgoblin II x5
Mining Drone II x5
Flottenaufbau – Warum kommt der Orca-Boost bei mir nicht an?!
Dieses Problem ist bei 3 Mann-Flotten sicherlich
nicht existent, bei 30 Mitgliedern in der Flotte aber tatsächlich
immer wieder Thema und für Anfänger nicht gleich verständlich.
Das Prinzip dahinter ist, dass der Orca-Booster in
der Fleet ganz oben steht und sein Boost an alle Mitglieder verteilt
werden muss. Möglichst immer.
Hier mal ein Beispiel für einen marginal größeren
Fleet-Aufbau:
- Geschwader 1 - Max Orca Boost
- Staffel 1 Führer – Miner
- Miner 01
- Miner 02
- …
- Miner 10
- Staffel 2 Führer - Miner
- Miner 01
- …
- Miner 08
- Staffel 3 Führer - Hauler
- Hauler 1
- Hauler 2
Damit alle Miner den Max Orca Boost des Geschader
Führers bekommen, müssen folgende Skills vorhanden sein:
- Max Orca Booster mit Wing Commander III oder mehr, damit er an die 3 Staffeln befehlen und boosten kann. Evtl. reicht auch Wing Commander II aus, im Zweifelsfall probieren.
- Staffel Führer Nr 1 muss den Max Boost weiter geben, dafür braucht er für 10 Mitglieder in seiner Staffel Leadership 5! Wieviel er selbst boostet, ist dabei irrelevant, da der Boost des Max Orca Boost größer ist und damit für die ganze Fleet gilt.
- Staffel Führer Nr 2 hat nur 8 Miner in seiner Staffel, zum Weitergeben benötigt er nur Leadership 4.
- Die Hauler der Staffel 3 benötigen keinen Boost, dort ist die Situation irrelevant.
Angemerkt sei hier auch, dass der Boost bzw die
Weitergabe des Boostes nicht funktioniert, wenn der Geschwader Führer
oder einer der Staffel Führer warped oder gedockt ist! Seine High Slots können dann nämlich nicht laufen. Warpt etwa
der Geschwader Führer, um zu docken und die Orca zu leeren, gilt für
die Mitglieder der Staffel 1 in dieser Zeit der
Boost des Staffelführers Nr 1.
Einige Tipps zum Minern in Fleets
- Orca-Piloten und Staffelführer, die boosten, sollten immer im Fleet Chat mitteilen, wenn sie Warpen oder Docken, da dann vieles, vor allem den Reichweitenbonus beendet ist. So er dies nicht tut, können Miner Zyklen beim minern verlieren. Wenn sie in Asteroiden minern, die im Warp oder gedockt nicht mehr in Reichweite sind, wird am Ende des Zyklus abgebrochen und der Zyklus ist verschwendet. Auch wenn der Boost wieder aktiv ist, sollte man dies mitteilen.
- Haulern der Orcas, die boosten, ist aus genau diesem Grunde auch nützlich, da dann der Boost nie unterbrochen wird.
- Fleet-Mitglieder, die sich dem Haulern widmen, sollten für ihre Arbeit entlohnt werden. Bei uns üblich sind 150k ISK je Container. Ist ein nettes kleines Dankeschön.
- Jeder Miner sollte über rudimentäre Fähigkeiten zum boosten verfügen. Ich empfehle hier zumindest Leadership 3 und Mining Foreman 3.
So,
ich hoffe, damit einiges verständlicher gemacht haben zu können.
In diesem Sinne,
auf bald,
Haqim.
Dienstag, 15. Juli 2014
[Eliara] Der Weg 02
Eliara lehnte an der metallenen Wand
und sank zusammen. Ihre Sicht verschwamm, dunkle Schatten umrahmten
sie. Ihr Herz schlug so schnell, dass es es eher einem zuckenden,
wimmernden und schmerzenden Etwas wurden denn ihr ihr sonst so
bekanntes Herz. Sie zitterte am ganzen Leib. Fror und schwitzte
gleichzeitig.
Panikattacke! Die letzte war schon
verdammt lange her! Sie versuchte, dagegen anzukämpfen, aber
vergebens. Sie ... brauchte ... dringend …
Sie fand die Schachtel. Verlor sie
wieder. Der Körper war ein Fremdkörper geworden. Irgendwie schaffte
sie es dennoch. 2 Tabletten. Erlösung. Rettung. Als diese anfingen,
zu wirken, nahm sie nach und nach ihr Umfeld wieder war. Genau, sie
hatte sich in eine Toilette geflüchtet. Dort hinten war noch ihre
Tasche. Sie selbst lag noch auf dem Boden, um sie herum die Perlen
ihrer Kette, die nun nicht mehr war. Dazu überall die Tabletten. Die
Schachtel, kaputt.
Mühsam erhob sie sich, ging zum
Waschbecken und schöpfte sich etwas Wasser in ihr Gesicht. Wollte
nicht in den Spiegel schauen. Tat es aber doch. Das Maskara war durch
den Schweiß – oder das Wasser des Waschbeckens – etwas
verschmiert. Muss neu gemacht werden.
Langsam entfernte sie das MakeUp. Der
Körper gehorchte wieder. Meistens. Das Zittern ließ langsam nach. Machte das MakeUp aufbereiten nicht einfacher. Dann räumte sie den Boden auf. Richtete ihre Kleidung neu.
Schaute wieder in den Spiegel, sich auf
das Waschbecken stützend. Ihre Augen lagen in dunklen Höhlen. Gott,
sah sie zerstört aus. Sie suchte das MakeUp heraus und begann, sich
etwas herzurichten. Nach vielleicht 10 Minuten gab sie auf, es würde
nicht besser werden. Sie sah immer noch furchtbar aus. Aber sie
wusste nicht, wie lange sie hier war. Sie musste weiter. Jetzt.
Langsam, zaghaft fasste sie sich über
die Schulter an ihren Rücken. Fühlte das Metall. Zuckte wieder
zurück. Ob die Attacke von den Medikamenten kamen? Die Operation war
erst gestern geschehen. Das Kribbeln hatte zu guten Teilen aufgehört.
Irgendwann, sie wusste nicht genau, wann. Es war auf jeden Fall jetzt
weniger. Naniten, hatten die Ärzte gesagt. Um die Heilung zu
fördern. Metall, in ihrem Körper. Verbunden mit ihrem Rückenmark.
Ihrem Gehirn. Und was nicht noch alles. Unerklärlicherweise hatte
sie nachwievor … Angst. Angst vor diesen … Dingen in ihrem
Körper. Angst vor dem, was noch kommen würde. War sie eigentlich
noch ein Mensch? Oder irgend etwas anderes?
Aber es gab kein Zurück mehr. Musste
weiter gehen. Die Ärzte hatten gesagt, dass es notwendig war. Dies
zu testen. In Realität.
Und sie warteten nun bestimmt schon auf
sie. Also los!
Sie verließ den Raum. Aber Angst,
Angst hatte sie immer noch.
“Miss duMonde” grüßte sie der ihr
noch unbekannte Mann und sie schüttelten sich die Hände. Ihre Hände
waren bestimmt verschwitzt, aber die Hände dieses Mannes übertrafen
die ihren definitiv. Mit leichtem Ekel wischte sie sich dezent ihre
Hände ab, was er nicht zu bemerken schien. Sie hatten selten
jemanden gesehen, der so dick war. Und verschwitzt. Und alt. Und
eklig.
“Und, sind sie soweit? Ich bin der
technische Leiter dieses Tests, Doktor Elon wartet bei der Kapsel
schon auf sie. Bleiben Sie ruhig und machen sie sich keine Sorgen, es
wird alles ganz wunderbar laufen. Nie was passiert bis jetzt. Dort
drüben befindet sich eine Umkleidekabine.” Er nickte
ihr aufmunternd zu, und sie kam nicht umhin, zu bemerken, dass sein
Blick etwas zu lange auf ihr verharrte.
Angeekelt wendete sie sich ab, noch ein
kurzes “Danke” murmelnd. Furchtbar! Schnell verschwand sie hinter
der Umkleide, wo sie ihre Kleidung ablegte und gegen dieses hautenge,
immer wieder unangenehme Ding tauschte. Alles zu? Ok - nur weg hier!
Ohne sich weiter umzusehen, folgte sie dem Wegweisern und stand kurz
darauf in einem kleinen Hangar. Ein Frachthangar, wie es ihn
eigentlich viele gibt. Nur hier befand sich in der Mitte eine Art
Podest, in der die dort verankerte Kapsel mit Klammern gehalten
wurde. Mit rund 4 Metern Durchmesser war sie nicht sehr groß. Eliara
empfand sie sogar als winzig. Da sollte sie hinein?! Und dann hinaus
ins Weltall?!
Kurz überlegte sie nochmals, einfach
umzudrehen und wegzulaufen. Wurde aber doch unterbrochen.
„Ah, da sind sie ja endlich. Ganz
wunderbar, dann können wir sogleich beginnen.“ Die Stimme kam von
hinter ihr – und über ihr. Eliara drehte sich und sah von einer
erhöhten Plattform - unter der das Schott war, durch das sie gerade
hierher gelangt war - einen Mann zu ihr hinunter schauen. Leicht
graue Haare ließen auf ein Alter zwischen … vielem schließen. Man
weiß ja nie.
„Ich bin Aris Eron, sehr erfreut.
Ihnen geht es gut? Aufgeregt?“ Leichte Panik machte sich wieder
breit. Wusste er etwas? Bemerkte er etwas? Seine ruhigen, auf ihr
ruhenden Augen hatten aber etwas … beruhigendes. Fast verstehendes.
Eliara lächelte ihn vorsichtig an und nickte.
„Ja, ziemlich...“ meinte sie nur.
„Das ist gut, sollte man in einem
solchen Moment auch sein. Dann bleibt er auf ewig in ihrem Gedächtnis
– was ja dann wohl einiges heißen sollte, nicht wahr?! Aber ich
kam noch nicht dazu, die letzten Vorbereitungen abzuschließen, sie
sind etwas zu früh dran. Schauen sie sich um, bis ich fertig bin!“
Seine ruhige, sonore Stimme beruhigte
Eliara weiter. Fast, wie wenn ihr Vater mit ihr reden würde. Es tat
gut. Sehr.
Sie nickte kurz zu und beobachtete
einen Moment, wie er wieder hinauf auf das Podest ging und dort
weiter irgendwelche Dinge tat.
Ihr Blick ging wieder hinüber zur
Kapsel. Schaute sie an. Ein Gedanke blitzte auf. Diese Kapsel würde
nicht nur viel ihres zukünftigen Lebens bestimmen. Definieren. Nein
– nicht nur das. Es war sogar Ihre. Ihr gehörende. Ihre Kapsel!
Langsam ging sie hinüber, umrundete
sie einige Male. Panzerung, so legiert, dass sie trotz ihrer
geringen Dicke dem meisten, was das Weltall zu bieten hatte, trotzen
konnte. Zumindest, wenn nicht darauf geschossen wurde... An der
Seite, auf vielleicht 1 Meter Höhe, befand sich eine verschlossene Klappe.
Eliara ging darauf zu, begutachtete sie kurz. Wartungseinschub? Sie
sah kein Schloss oder eine Verriegelung irgend einer Art. Kurzes
Schieben und drücken – nichts. Einer Eingebung folgend legte sie
ihre Hand darauf. Es machte kurz klick – und öffnete sich. Kurze
Glücksgefühle durchströmten sie, während sie das Innere dessen
betrachtete. Hauptverteiler und Sicherungen. Ein Display, was sich
aufhellte und eine grobe Verdrahtung darlegte. Sie begann, damit zu
spielen. Leistungsdaten des Reaktors – nett. Aufzeichnung
bisheriger Grenzfälle – keine. Neu gebaut?! Daten zur internen
Rechenleistung – echt jetzt?! Diese Rechenleistung war enorm! Auf
nur 4 Metern Durchmesser?! Woher?! Wofür?! Ach, halt – wofür. Da
gab es ja diesen Punkt der Übertragung ihres Bewusstseins. Stimmt
wohl... Macht irgendwie dennoch ... Gänsehaut!
„Herr Eron, was ist das für ein
Rechensystem in dieser Kapsel? Ist ja enorm für so wenig Volumen!“
rief sie hinter sich. Und durchstöberte weiter die Daten.
Lebenserhaltende Systeme. Eine Menge darüber... Flüssigkeitsstand
und Reserven. Temperaturen. Drücke. Speicherkapazitäten. Sogar Daten über
Systeme im Universum.
Eine Hand legte sich auf ihre Schultern
und Eliara schreckte kurz zusammen.
„Wollen wir?“ meinte Aris zu ihr.
Sie beruhigte sich wieder und nickte, während sie seine Worte erst
noch realisierte.
„Gut, dann los.“ meinte er und
deutete auf eine Stelle, die ihr bis jetzt nicht aufgefallen war.
Aber aus der direkten Nähe konnte sie erkennen, dass dort
anscheinend ein in die Außenwand eingebettetes Schott war. Eine Tür,
nahezu perfekt übergehend in die Außenwand der Kapsel. Kurz blickte
sie zu Aris, dieser nickte sie nur kurz und mit einem wärmenden
Lächeln an. Sie berührte das Schott mit ihrer Handfläche. Kühl.
Kurz darauf aber begannen Geräusche nach außen zu dringen. Das
Schott schob sich nach vorn und zur Seite und ein Sitz fuhr nach
außen. Dazu konnte man einen Blick in das innere erhaschen – was
wenig mehr war als Platz für den Sitz selbst und metallene Wände.
Und dieser Sitz sah verdammt unbequem
aus!
Nichts desto trotz begann Aris, ihr
einige Dinge zu erklären.
„Hier links sind einige Taschen. Ein
weitere Anzug hat hier Platz. Dort sind Nahrungskonzentrate. Hier auf der
rechten Seite befindet sich ein Notfall-Bedienfeld. Unter dem Sitz
befestigt ist ebenfalls eine Tasche – die meisten Kapsuler nutzen
sie für Waffen. Naja, Kapsuler halt. Allemal, hier hinter dem Sitz
ist der Anschluss zum Schiff. Sozusagen ihre Verbindung mit der
Kapsel und über diese mit dem Schiff selbst, in welches die Kapsel
in der Regel eingebettet ist. Aber nicht heute, heute testen wir nur
einmal die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Verbindung und der
Kapsel selbst. Schiffe kommen später!“ Kurz zwinkerte er ihr zu
und sie ertappte sich dabei, zu lächeln.
Er deutete vorsichtig auf den Sitz und
nach kurzem Zögern setzte sie sich darauf. Kurz darauf war sie dank
Aris fest verzurrt mit dem Sitz selbst und er trat einen Schritt
zurück.
Unsicher beobachtete sie die Umgebung,
die Kapsel, Aris, den Sitz, sich selbst.
Ihr war flau im Magen. Sehr.
Aris tat einen Schritt zurück,
musterte noch einmal alles und nickte kurz vor sich her.
„Sehr gut, alles fertig. Ich werde
sie jetzt verbinden und danach den Hangar verlassen. Viel Glück
Ihnen, Miss duMonde!“
Ohne große Umschweife trat er neben
sie und fing an, hinter ihr zu hantieren. Oh Gott!!! Ihr Finger fing
wieder an zu zittern. Sie wollte schauen, was er tat, konnte aber
nicht. Wollte sich auch nicht verraten.
Und da stand er auch schon wieder vor
ihr, strahlend.
„So, das war's. Alles wunderbar, bis
gleich!“
Ohne weitere Worte wand er sich um und
ging hinaus.
Irritiert und verwirrt bewegte Eliara
ihren Kopf etwas – und tatsächlich. Leicht bemerkte sie, wie mit
ihrem Körper nun etwas verbunden war. Aber nur wenig – konnte sie
sich doch kaum bewegen in dem Sitz. Sonst merkte sie nichts. Seltsam.
Aris war noch nicht ganz aus dem
Hangar, da begannen im Schiff wieder Geräusche zu ertönen. Der
Generator sprang an und ehe Eliara es ganz realisieren konnte, schob
sich ihr Sitz – und sie mit ihm – in die Kapsel hinein und das
Schott schloss sich. Dämmriges, hellblaues Licht erfüllte nun das
Innere.
Eliara versuchte, sich zu beruhigen.
Denk an die Übungen! All die Übungen! Simulationen! Das hier ist
ganz gleich! Genau so! Also mach es genau so!
Nur – war es real ….
Im gleichen Moment wurde Flüssigkeit
in den Innenraum gepumpt. Schnell – verdammt schnell. Ehe Eliara
sich versah, war es auf Brusthöhe und ehe sie aufschreien konnte,
war der Innenraum komplett gefüllt damit.
Was sie nicht davon abhielt, zu
schreien. Panik machte sich wieder breit. Sie versuchte, den Sitz zu verlassen. Vergebens. Bekam keine Luft mehr.
Würde ersticken!
Nein, würde sie nicht! Die Reflexe
ihres Körpers bekämpfend, versuchte sie sich verzweifelt, etwas zu
beruhigen.
OK, atmen. Wie in den Übungen. Erst
alles raus, jeden Rest Luft. Yup, das hat der Schrei erledigt. Dann
rein. Langsam.
Langsam(er) holte sie etwas „Luft“.
Zu schnell, langsamer! Noch langsamer, gegen den Druck ihrer Lungen
ankämpfend, füllte sie ihre Lungen mit der Flüssigkeit. Und
begann, zu atmen. Ein. Aus. Ein. Aus. Gut so! Wie in den Übungen!
Sehr gut!
Nach einigen Momenten hatte sie sich
beruhigt. Das wäre geschafft. Wie weiter?
„Eliara.“ Die Stimme von Aris –
woher? Lautsprecher?
„Ich werde jetzt die Verbindung
zwischen dir und dem Schiff einleiten. Bleibe einfach ruhig. Es kann
nichts passieren, wir sehen hier alles und können immer eingreifen.“
Kurz überlegte sie, ob sie etwas
antworten sollte.
Im nächsten Moment war sie im nichts.
Leere umfüllte sie. Nichts als dunkle Leere.
„Synchronisierung abgeschlossen.“
Der Hangar. Sie war zurück im Hangar.
Stand inmitten der Brüstung, in der die Kapsel gewesen war. Nur das
Licht war anders. Heller. Die Wände hatten mehr Schattierungen. Und
– waren leicht schimmernd. Durchsichtig? Durchsichtig! Wie war das möglich? Sie
konnte plötzlich einfach so durch einige Schichten an Wänden
hindurch sehen!
Dann realisierte sie den Vorgang.
Sensoren unterschiedlichster Art. Kameras. Infrarot. Ultraschall.
Radar. Die Kapsel übersetzte all dies in ihr bekannte Informationen.
Ließ sie „sehen“, „hören“ und „riechen“.
Sie drehte sich um sich selbst, den
Hangar beobachtend. Das Gerüst um sie herum viel dabei auseinander.
Ihr war dies egal. Auch wenn sie das Gerüst auf irgend eine Art und
Weise „fühlen“ konnte. Sie konnte so viel mehr sehen!
Stromleitungen, gleißend hell. Schilde hinter den Schotten. Entfernt
- Menschen. Aris! Sie wusste einfach, wo er ungefähr war!
Unglaublich!
Sie wollte hinaus! Ins Weltall! Wo war
der Ausgang – dort, das Schott!
Sie schwebte darauf zu.
Schwebte! Seltsam. Warum war sie
eigentlich noch sie selbst? Ihr Körper? Wenn sie doch...
Im nächsten Augenblick schon schwebte
dort die Kapsel im Raum. Sie war die Kapsel geworden. Wie seltsam. Aber hey!
Aber wie weiter? Das Schott – wie auf
bekommen?
Ein Signal senden...
„Schotten, öffnet euch!“ rief sie
den Schotten entgegen – und diese gehorchten! Sie öffneten sich!
Schnell bewegte sie sich hindurch, wusste irgendwie dass nur wenige
Zentimeter Platz zwischen ihr und den Schotten waren.
Hinaus! Die nächsten Tore öffnete sie
nur noch lässig mit einer Handgeste – auch das schien die Kapsel
zu verstehen und zu übersetzen.
Und dann war sie hinaus. Aus der
Station. Im Weltall.
Und sah dieses in einer Fülle, die
kein normaler Mensch je sehen würde ...
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