Samstag, 26. September 2015

[Pierre] C3 und wieder ein Schiff weniger

In den letzten Wochen nutzte ich die Zeit, mich bei diversen Corps des Amarr-Imperiums hochzuarbeiten – indem ich für sie Piraten abschoss. War sogar ganz angenehm für mein ISK-Polster! Demnächst sollten wohl all jene Agenten auch meinen Namen kennen, die das ganz große Geld anboten. Bald!
Aber nun – nun war Krieg. Was tun? Im HighSec zumindest erstmal entweder nicht abdocken oder mit was Tarnbarem. Also steige ich in meine schnicke Mice, eine Fregatte der Astero-Klasse, und setze mich an das heimische Tor, um dort gut 20 km vom Tor entfernt und unsichtbar für alle zu schauen, ob uns nicht jemand Spannendes besuchen würde.
Was natürlich nicht passierte. Alles Feiglinge!
Dafür kann man manchmal die Zeit auch anders nutzen – und dazulernen. Wenn ich mich etwa direkt auf das Tor konzentriere, dann wird der Ort zum Fokus meiner Wahrnehmung – sämtliche Kamera- und sonstigen Drohnen, die sonst für meine Wahrnehmung sorgten, flogen somit hinaus zu jenem Tor. Und somit konnte ich sofort jegliche an- und abfliegenden Schiffe an den deutlichen Geräuschen hören. Unglaublich, diese Technik! Dazu kommt, dass ich meinen Fokus auch so aufteilen kann, dass ich direkt sehe, welche Schiffe vom Tor aus wohin weiter fliegen. Sowas kann sicherlich hier und da nützlich sein!



Dann aber wurde der Zeitvertreib langweilig – was tun? Ganz klare Antwort: Ich sitze in einem der besten Erkundungsschiffe überhaupt – also nutzen! An einem Safespot werfe ich meine Scanner aus – 3 Signaturen. Immerhin, für HighSec nicht schlecht. Also lasse ich meine Sonden diese nach und nach untersuchen und – natürlich das letzte – war ein Wurmloch! Ein Zeichen, ganz klar! Diesmal galt es wieder, sie zu erkunden– aber kein Gas, sondern alte und geheime Orte, in sich wertvolle Geheimnisse verbergend. Und dort interessierte mich auch kein Krieg hier in diesen Regionen.
Ohne Zögern diesmal durchflog ich das Wurmloch und lande in … J205412. Ein recht großes System, an derem Rande ich mich befinde. Kurz zögere ich noch – brauche definitiv mehr Übung. Dann beschleunige ich, werfe meine Sonden aus und auch hinaus aus dem System und tarne mich. Soweit so gut. Erstmal wissen, wo wir sind. Vorbereitet sein und solcher Kram. Der DSCAN zeigt mir nichts an, aber das meiste ist außerhalb meiner Reichweite. Also warpe ich in das Zentrum des Systems hinein – ein kurzer Check offenbart es mir als ein System der Klasse C3. Und viele Signaturen – wirkt fast schon unaufgeräumt.
Im Zentrum sehe ich dann tatsächlich auch einen Turm im DSCAN. Und Schiffe – viele, inklusive Tengus und Ähnlichem. Also bestimmt bewohnt... Dann wollen wir den Turm mal finden.
Etwas Suchen und Probieren – dann stehe ich vor ihm und schaue ihn mir aus sicherer Entfernung kurz an. Natürlich speichere ich auch seine Position, habe diesmal auch daran gedacht, das Wurmloch zu speichern, welches mich hier hergebracht hat. Muss aber noch mehr Routine gewinnen, ganz klar.
Dann weiter – ich entferne mich wieder vom Turm und suche mir ein sicheres Plätzchen. Dort fange ich mit dem Erkunden selbst an. Was immer noch dauert – aber naja. Insgesamt 11 Signaturen sind nicht so schnell identifiziert, aber irgendwann hab ich dann alle. Das letzte – wie klar – ist ein weiteres Wurmloch, ansonsten gibt es sehr viele Relic- und Datasights. Sehr gut! Ich fliege zum Wurmloch, speichere seine Position und fliege hindurch, um zu wissen, wohin dieses führt. LowSec. Ich speichere auch dies und fliege wieder zurück. Mit Schreck und dann Ärger muss ich erkennen, dass sämtliche Signaturen ihre Daten wieder verloren haben. Warum denn das?! Warum kann sich meine sonst so kluge KI da genau solcherlei nicht merken?! Zufällig sehe ich dabei eine Bewegung in meinen Augenwinkeln. So man davon reden kann, hier. Ein Blick auf den DSCAN bestätigt es – ein anderes Schiff der Astero-Klasse. Aber es ist schon fort, ehe ich mehr sehen kann. Ein anderer Erkunder? Vielleicht....
Fluchend suche ich mir wieder eine sichere Position und – beginne von Neuem. Schneller diesmal löse ich die Positionen wieder auf, spare mir aber diesmal das Erkunden der beiden Wurmlocher – deren Position hab ich ja schon.
Sodann – zum Eigentlichen! Allerdings – wie gefährlich sind solche Orte eigentlich hier in den unbekannten Regionen dieses Wurmloches? Man hört ja Schlimmes von jenen Sleepern. Tief durchatmend beginne ich einen Dialog mit meiner KI. Ich muss das wissen, bevor ich da einfach so hinfliege. Etwas zäh, aber nach und nach bekomme ich heraus, dass in Wurmlöchern solche Orte tatsächlich von Sleepern bewacht sind. Mit Schlachtkreuzern scheint man diese manchmal schaffen zu können – aber nicht in einem C3. Schlecht. Allerdings – es gibt auch Sites, welche unbewacht sind. All jene, die von den Piraten hier sind. Ich wundere mich zwar, wie Piraten hier draußen sein konnten und dann noch solch alte Orte für sich beanspruchten – aber hey, sie waren da, was scherten mich die Details. Und ein kurzer Check der Orte hier bestätigte mir, dass alle Orte hier ungesichert sind. Sehr gut!
Auf geht es – und ich warpe zum ersten Ort. Kurz orientiere ich mich – die Strukturen der Blood Raider sind klar zu erkennen. Aber welche davon sind jetzt jene, die ich hacken kann?! Ein kurzes Probieren führt zu keinem Erfolg – bis ich erkenne, dass meine KI die Orte mir direkt anzeigen kann. Danach wird es einfacher und ich hacke den ersten Ort. Ergebnis – wenig Wertvolles. Nicht mal eine Mio ISK an Wert in Wrack-Materialien. Schade. Ich zögere – mitnehmen, in meinem kleinen Schiff? Oder hier lassen? Ach – was man hat, hat man. Also sammle ich es ein und wende mich der nächsten Struktur zu. Diese zu hacken, gelingt mir allerdings nicht. Ärgerlich – aber es gibt noch weitere. Auch diesen wende ich mich zu. Dabei erinnere ich mich immer wieder an die Bewohner hier und beobachte den DSCAN.
Beim der vierten Struktur allerdings ist es dann soweit – ich bin gerade fertig, da höre ich schon die Geräusche. Leichter Schaden an den Schilden. Ich schaue mich um und sehe zwei der Bewohner in direkter Nähe. Tja – das war es dann wohl. Und wie es aussieht, arbeiten beide ganz gut zusammen. Ich sehe zum einen eine Astero – bestimmt genau die, die ich vorhin auch sah – sowie eine Crow. Beide nicht sehr große Schiffe und der Schaden kommt auch nicht so schnell herein – meine Mice ist mittlerweile in den mittleren Panzerungsbereichen, was den Schaden betrifft. Nach 10 Sekunden vielleicht. Ich beobachte die Situation noch einen Moment länger. Die Astero scheint für den Schaden verantwortlich zu sein, vor allem über Drohnen. Zumindest sehe ich davon einige hier an mir und das erklärt den recht geringen Schaden. Die Crow könnte damit der Tackler sein. Jetzt muss ich aber dann doch fort – und während meine gute Mice noch explodiert, beschleunige ich den POD schon davon. Und bin fort.
Schade, ärgerlich. Aber ich merke, dass ich dem DSCAN viel zu wenig Aufmerksamkeit zugewandt habe. Leider. Die Mice ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und nicht darauf, zu kämpfen. Aber vielleicht passe ich sie bei nächster Gelegenheit an – zumindest eine Warpkern-Stabilisierung hätte mir hier das Schiff retten können. Vielleicht dann beim nächsten Mal. Oder, besser, ich bin beim nächsten Mal schon weg.



Hm – jetzt muss ich mit Eliara reden. Ich brauch da ein neues Schiff ...



Off



Ja – mal wieder Krieg. Der Neovenator hat dazu so gut und vollständig geschrieben, was es dazu zu sagen gibt, dass ich hier nur gern darauf referenzieren mag.



Und somit trieb es mich mal wieder hinaus in die ganz gefährlichen Regionen :D

Samstag, 22. August 2015

[Pierre] Jet-Canning a Janitor, Chivvying a Chef

Das Kühl des Weltalls umfängt mich wieder. Die Sterne beleuchten die Sisters of Eve Station und ich bin in Stimmung, mir einzubilden, einzelne Partikel auf meiner Haut, der Außenhülle meines Schiffes, zu spüren.
Glücklich beschleunige ich und kurz darauf bin ich im Warp.
Der Abend war dann doch noch entspannt und unterhaltsam verlaufen – hin und wieder hatte meine Eisprinzessin sogar gelacht. Was mich doch schon glücklich machte. Doch nicht so viel Eis, wenn man sie denn erstmal soweit bekam.
Jetzt gilt es allerdings, den Hausmeister der Damsel zu erwischen – Alituras Quellen hatten diesen in einem kleinen Außenposten bei Arnon VI ausfindig gemacht. Nebben Centrien ist sein Name.

Dort angekommen rufe ich den Außenposten an – der gerade auch von Piraten bedrängt zu sein scheint, die hier ihren Spaß zu haben. Die Piraten vergehen im Feuer meines Kreuzers und sodann ist der Außenposten tatsächlich – wie verwunderlich, hehe - sehr bereit, mit mir zu reden und mich zu Nebben durchzustellen – und dieser deutet tatsächlich an, etwas über den Verbleib des Koches der Damsel zu wissen, will aber nur auf einer sicheren Station als dieser mehr Auskunft darüber geben.

Die Sisters of Eve Station scheint mir mehr als geeignet und zu diesem Vorschlag willigt er sodann auch ein. Somit bringe ich ihn kurzerhand direkt dort hin, wo Alitura schon auf uns wartet und den guten Mann – überraschend freundlich – empfängt. In ihrem Büro kommen wir zum Reden.
Leider ist der Mann weder besonders hell noch weiß er allzuviel. Aber er erwähnt wohl, dass zum Unglückszeitpunkt seltsame Drohnen bei der Damsel aufgetaucht wären - und was er ebenfalls weiß ist, wo der Koch der Damsel abgeblieben ist! Immerhin ein Anhaltspunkt. Nebben wird für weitere Untersuchungen abgezogen und Alitura und ich entscheiden, sofort zu versuchen, der Spur des Koches zu folgen. Immer der Nase nach – sozusagen.


Vor Ort kann ich einen Transporter erspähen, an dessen Fersen ich mich sogleich hefte. Während ich mich nähere, rufe ich das Schiff per Funk an – und bekomme Antwort!
„Hey – fantastisch! Könnten Sie mir kurz helfen, diese Dinger haben mir doch glatt den Antrieb zerschossen!“
Ich will gerade nachhaken, da warpen auch schon weitere Schiffe heran – diese Drohnen!
„KI, Analyse der Ziele!“, murmele ich der KI zu, während ich dem Transporter weiter entgegen eile.
„3 Ziele, Drohnen mit unbekanntem Operator. Fregattengröße, als gefährlich eingestuft. Design – unbekannt. Hersteller – unbekannt.“
Oha! Naja, aber bei der Größe sollten die kein Problem sein! Aber eins nach dem anderen.
So antworte ich auch erst einmal dem Koch, Aubrei Azil sein Name: „Sehe die Dinger – alles gut! Bekommen wir hin! Hole Sie erstmal heraus aus dem Wrack, in dem Sie da sitzen! Kleinen Moment nur noch!“

Während die Drohnen mit gut … 500 m/s in Richtung des Transporter unterwegs sind, bin ich schneller und vor ihnen vor Ort und bei Aubrei. Dieser ist bereit und kurz darauf an Bord, sodass ich wieder beschleunige. Jetzt zu diesen Drohnen – mal sehen, was die so können!
Ich nutze einige Asteroiden als Deckung aus und meine Rail-Guns beginnen, die Drohnen eine nach der anderen in Wracks zu zerlegen. Auffällig dabei ist die enorme Wendigkeit der Drohnen, gepaart mit einer Art Laser, der aber nur auf kürzeren Entfernungen zu arbeiten scheint - womit sie eigentlich schon verloren hatten, bevor es wirklich los geht!
Kurz drauf sind die Drohnen und ihr Nachschub erledigt und deren Wracks sammle ich am besten gleich einmal ein. Interessiert die Sisters bestimmt.
Noch kurz den Ort hier als Safe-Spot gespeichert und sodann sind wir wieder im Warp und auf dem Weg zurück zur Station der Sisters.

Immerhin – den Koch auch lebend erwischt! Wenn auch vielleicht etwas knapp – aber nur das Ergebnis zählt!

Montag, 20. Juli 2015

[Pierre] Auf der Suche nach ISK und ... Wolken [Teil 2/2]

J222834 heißt mich willkommen. 5 Planeten und 42 Monde lassen sich sofort ausmachen. Einmal mehr werfe ich meine Sonden aus, beschleunige und tarne mich. Speichere die Position des Wurmloches und werfe dann die Sonden aus dem System. Durchatmen. Wollen wir doch einmal schauen, was J222834 für mich so zu bieten hat.

Einen Gedankenimpuls später erkenne ich eine Menge Anomalien hier – da wartet einiges an Arbeit auf mich.
Dazu kommt noch die Vorbereitung des Ganzen. Ich warpe zu einem Planeten und auf dem Weg dort hin speichere ich einen ersten Safespot ab. Am Planeten wende ich und fliege den erstellten Punkt an, von dort aus warpe ich wieder los und speichere auf dem Weg dorthin einen weiteren Safespot – diesmal in keiner Verbindungslinie zwischen zwei anwarpbaren Punkten. Diese Punkte sind am sichersten.
Dabei ist mir im Direkt-Scan etwas aufgefallen – Türme! Stationen von Kapselpiloten! Aber … ohne Schutzschilde. Das deutet darauf hin, dass diese verlassen sind. Dennoch – eine Überprüfung ist Pflicht!
Mittlerweile auch gewusst wie, kann ich die Tower zügig finden - und tatsächlich – einer nach dem anderen sind einsam und leer und viel davon ist nicht mehr vorhanden. Damit wende ich mich von den Türmen ab und zu einem meiner Safespots. Nun geht es ans Erscannen dieses Systems – um Gasvorkommen mit enormen Reichtümern zu erbeuten!
Ich hole meine Sonden wieder ins System zurück und beginne mit dem Auflösen der Signaturen. Das sind nicht wenige – und nach und nach finde ich auch Gasvorkommen! Nur die Scanner meinen etwas von karg. Und nach und nach ergibt sich der traurige Umstand, dass J222834 zwar Gasvorkommen besitzt, aber alle sind von niedrigster Qualität!
Wie gemein! Ich zögere. Was tun? Trotzdem abbauen, auch wenn es schlecht ist? Oder andere Signaturen angehen, dann mit einem anderen Schiff?


Ich bin frustriert. Genervt. Und habe keine Lust mehr. Ich entscheide mich, diesen Ausflug auf das Sammeln von Erfahrungen zu beschränken und wende mich ab.


Bald bin ich wieder im HighSec angekommen – gar nicht mehr so traurig. Es war definitiv ein lohnenswerter Ausflug!





Beim nächsten Ausflug in diese gefährliche Region werde ich wohl etwas anders vorgehen. Mit einem Schiff, welches besser für die Erkundung geeignet ist. Und sollte ich dann ein gutes Gasvorkommen finden, kann ich zügig zurück und die Prospect holen. Alternativ kann ich dann noch einige andere Signaturen mitnehmen. Und dort... dort soll es doch auch so unglaublich wertvolle Artefakte geben!


Offplay



Hatte auch damit zu tun, dass ich fast 3 Stunden unterwegs war und es halb zwölf nachts war. Arbeit und so ^^ Hat dennoch viel viel Spass gemacht! Irgendwann wieder!


Für euch noch meine aktuellen Fittings.


Die Prospect gefittet auf Geschwindigkeit, vor allem Align Time unter 4 sec. Benutzt nur mit dem Core Probe Launcher, die Gas Harvester im Cargo.

[Prospect, Gas Miner 2]
Inertial Stabilizers II
Inertial Stabilizers II
Inertial Stabilizers II
Damage Control II


Medium Shield Extender II
5MN Y-T8 Compact Microwarpdrive
Adaptive Invulnerability Field II


Covert Ops Cloaking Device II
Gas Cloud Harvester II
Gas Cloud Harvester II


Small Low Friction Nozzle Joints I
Small Low Friction Nozzle Joints I


Mobile Depot x1


Fürs nächste mal erskille ich die letzten Punkte für die Astero, gefittet auch auf Geschwindigkeit und eine Align Time von 2.9 (!) Sekunden. Da soll mich mal wer mit erwischen :D

[Astero, Exploration T2]
Damage Control II
Nanofiber Internal Structure II
Small Armor Repairer II
Inertial Stabilizers II


1MN Afterburner II
Data Analyzer II
Relic Analyzer II
Stasis Webifier I


Covert Ops Cloaking Device II
Core Probe Launcher II, Sisters Core Scanner Probe


Small Gravity Capacitor Upgrade I
Small Low Friction Nozzle Joints I
Small Low Friction Nozzle Joints I


Hobgoblin II x5



Und zum Abschluss noch Links zum Thema Gas-Mining, für die, die sich weiter bilden wollen ^^
http://vonkeigai.blogspot.de/2014/10/how-to-mine-gas-fairly-safely-in.html
http://gramek.blogspot.de/2014/08/ninja-huffing-gas-harvesting-in.html
http://wiki.eveuniversity.org/Gas_Cloud_Mining

Sonntag, 28. Juni 2015

[Pierre] Auf der Suche nach ISK und ... Wolken

„Verschwende unser Geld nicht!“, hatte sie gesagt!
Sich überreden lassen, Teil ihrer Corp zu werden, hatte er! Freiheit aufgegeben. Für ihr verdammtes Geld!
Das wurmt und wurmt. Alle versuche, an mehr ISK zu kommen, sind bis dato gescheitert. Ich war es satt, so satt!
Aber vielleicht … Nein, nicht vielleicht – jetzt würde ich es ihr heimzahlen! Im wahrsten Sinne des Wortes! Das ISK würde sehr bald nur so sprudeln! Reich würde ich sein! Und es ihr zurück zahlen, jeden einzelnen, verdammten ISK!
Oh man, das glaube ich ja nicht mal selbst - also wer dann?! Zumindest zurückzahlen – das kann sie sich abschminken! Gör!


Tief durchatmend nehme ich mich einmal mehr des … Dinges vor mir an. Denn mit etwas Glück ist dort vor mir tatsächlich das ISK zu finden, was ich brauche und will. Zu teuer sind all die schönen Sachen – Schiffe der Stratios-Klasse oder Schlachtschiffe etwa.
Ich hatte recherchiert und gesucht und – gefunden. Den Gerüchten nach war sehr gutes Geld zu verdienen mit – Gas. Nicht irgendein Gas, sondern besonders seltene Gase, zu finden in den unkartografierten Regionen des sogenannten W-Space, der fremdartigen Orte, zu denen man nur durch Wurmlöcher kam. Wo niemand einen schützte außer man selbst. Eigene Fähigkeiten zählten, sonst nichts. Und die Jäger dort sollten zahlreich und sehr fähig sein.
Oh, aber wie zieht es mich dort hin. Das Unbekannte, Fremde, Gefährliche – es reizt!
Heute, jetzt, würde es soweit sein!





Auf!
Beschleunigend nähre ich mich dem Wurmloch und – springe!


Schwindel packt mich kurzzeitig, jenes flaue Gefühl im Magen nach einem Sprung. Mein Herz rast, während ich mich umschaue. Die KI blendet mir Informationen in mein Sichtfeld ein. J121323, eine Region der Klasse C2 – ein guter Anfang. Nach meinen Recherchen mit vielen Verbindungen versehen, aber noch nicht das, was ich suche. Denn das wirklich wertvolle Gas findet man nur in Regionen der Klasse C5 oder C6. Aber hier, dies ist ein guter Anfang! Ich konzentriere mich kurz und erkenne – erscanne – einen Tower mit Schilden. Hier wohnt also jemand! Sonst scheint alles ruhig zu sein – scheint!
Aber erstmal weg hier – wer auch immer noch hier sein könnte, wird wahrscheinlich die Wurmlöcher hier alle kennen und überwachen. Also erstmal weg!
Kurz entschlossen springe ich einen der Planeten an.
„Sobald Sie durch ein Wurmloch gesprungen sind, ist es eine gute Idee, zuallererst die Position seines Ausgangspunktes in dem System, das Sie soeben betreten haben, zu speichern. Tun sie das jetzt und sie finden jederzeit Ihren Weg zurück.“
Verdammt – die KI hatte recht! Was für ein Idiot ich doch bin!
Ruhig ruhig. OK, alles kein Problem – dann scannen wir uns zurück und speichern den Ort ab. Mich kurz im System orientierend, sehe ich schon, welche der Anomalien wohl die des Wurmloches ist, durch welches ich hierher gekommen bin.
Mittlerweile bin ich am Planeten angekommen, werfe meine Sonden aus und tarne mich dann. Ich bin sicherlich sehr eingerostet, was den Umgang mit diesen Sonden angeht. Und mein kleines Schiffchen ist auch nicht perfekt zum Einsatz dafür geeignet, weshalb es auch länger dauern kann. Somit nehme ich die Sonden erst einmal und sende sie weit hinaus, jenseits der Planetenorbits. Dort sollte niemand sie mitbekommen können. Wenn niemand weiß, dass ich hier bin, jagt mich auch keiner!
Dann schaue ich mich in Ruhe im System um. 6 Planeten, viele Monde, einen Tower habe ich auch schon mitbekommen.
Und mein Wurmloch, durch welches ich gekommen bin!
Ich lasse meine Sonden dorthin eilen und sich formieren und – langsam, Stück für Stück – erscanne ich mir die genaue Position des Wurmloches wieder. Dann habe ich es und warpe dorthin. Wunderbar, ein Wurmloch. B274 mit Kennung, verrät mir meine KI. Woher die das weiß?! Naja, so oder so, ich will sicher gehen, mich nicht geirrt zu haben, und springe durch das Wurmloch. Nachdem ich es gespeichert habe natürlich. Und tatsächlich komme ich wieder im HighSec, Sayartchen, an. Sehr gut, es war wirklich das Wurmloch, durch welches ich nach J121323 kam. Sogleich springe ich zurück dorthin. Soweit, so gut. Es gilt, das System weiter zu erkunden. Ich brauche einen Weg in ein C5 oder C6! Kurz entschlossen beschleunige ich von dem Wurmloch aus, werfe schnell meine zuvor eingesammelten Sonden aus, tarne mich und fliege getarnt einfach weiter, immer weiter weg vom Wurmloch selbst. Dabei werfe ich wieder erstmal meine Sonden hinaus aus dem System und komme kurz zur Ruhe.
Was jetzt? Direkt und zügig einen Weg weiter suchen? Oder sich die Zeit nehmen, das System hier näher zu erkunden?
Ganz klar – ich bin jetzt hier, im W-Space, endlich. Da machen wir keine halben Sachen! Wissen ist Macht, sagt man doch. Vor allem hier kann solcherlei enorm wichtig sein.
Sodenn – der Tower zuerst. Ich will wissen, wer hier wohnt, wo, und ob dort vielleicht sogar gerade jemand ist.
Nur – finden des Towers. Nie gemacht. Aber wird schon werden!
Der Scanner meines Schiffes sollte mir das eigentlich ermöglichen. Ich suche den Tower im DSCAN und finde ihn sofort. RIP Lotel – seltsamer Name. Mittels der einstellbaren Reichweiten habe ich schnell den Planeten heraus, um den er mit kreist. Und warpe dorthin. Überpüfe nochmals das Ergebnis – ja, der Tower ist an einem der Monde hier! Aber an welchem? Wieder mit den Reichweiten arbeitend, kann ich auch dies herausfinden und warpe dorthin.
Gefunden !





Sehr gut. Scheint aber gerade niemand da zu sein. Schade. Naja, aber auch gut für mich.


Wie weiter? Naja – nun das Eigentliche! Es gilt, die restlichen Signaturen zu identifizieren und aufzulösen. Auf auf!


Nach und nach sondiere ich die Signaturen des Systems, dabei immer wieder und wieder auch den DSAN betätigend. Und sehe auf einmal – Sonden! Da ist jemand! Noch jemand, hier, während ich das System erkunde! Wahrscheinlich hat er meine Sonden auch schon gesehen! Hm...
Oder sind das meine Sonden? Nein – denn diese Sonden sind Produkte der Sisters of Eve. Hochwertigere also, als die, die ich aktuell einsetze. Jemand ist hier!
Kurz überlege ich, wie ich weiter verfahre. Aber ich bin getarnt, somit unauffindbar. Bewege mich auch mit max. Geschwindigkeit, somit auch nicht per Zufall anwarpbar.
Ich bin sicher. Denke ich.
Sonst kann ich auch wenig tun, nur noch vorsichtiger sein. Also weiter scannen...


Neben einer Gas-Wolke finde ich diverse weitere Wurmlöcher, gleich das zweite allerdings führt – in ein C5. Ich juble auf vor Freude – gefunden!
Hier bleiben? Den anderen habe ich schon eine Weile nicht mehr gesehen, eventuell ist er schon fort.
C5 oder nicht?!
Ach, kommen wir zum Eigentlichen - dem C5!



Ich springe hindurch...

Freitag, 19. Juni 2015

[Pierre - Intermezzo] Alitura



Arnon IX. Hier bin ich wieder. Allein – gut so. Hat es mich wohl doch erwischt, irgendwie. Eisprinzessin... Habe Glück gehabt – sie hat sich überreden lassen, sich in dem hiesigen Restaurant zu treffen. Für meine Arbeit und so. Klar... sie will mehr. Das ist so weit klar. Mehr Infos und am ehesten von mir. Bin wahrscheinlich billig. Tja – aber wenn sie glaubt, durch ein Essen würde sich mein Preis weiter reduzieren lassen, hat sie sich getäuscht!

Mit einem Seufzer lasse ich mein Schiff hinter mir und begebe mich zu jenem Restaurant. Ich habe keine Ahnung, wie ich mich verhalten soll. Keine Ahnung, wohin das alles geht. Aber hey – zu verlieren habe ich ja nix! No risk, no fun! Es gilt, die Prinzessin zu erobern!
Das Restaurant ist schick. Riesige Panorama-Fenster, Holz-Dekor, man geleitet mich zu den reservierten Plätzen.

Sie ist schon da. Was dazu führt, dass mein Herz in die Hose sinkt und der gesammelte Mut wieder dahin ist. Wollen wir hoffen, dass das nicht zu sehr nach außen dringt – überspielen, Pierre!
Möglichst gewandt setzte ich mich und lächle ihr zu. Lehne mich zurück. Relaxed!
„Schön, dich wieder zu sehen – du siehst bezaubernd aus!“ meine ich. Angriff ist ja bekanntlich die beste Verteidigung.
Sie – mustert mich. Und verdammt, sie sieht einmal mehr wirklich gut aus! Abendkleid, schwarz und einfach, mit etwas Dekolleté. Silberne dezente Kette, welche ihre fast weißen Haare zur Geltung bringt.

Scheißendreck! Relax!
Aber wie zum Teufel soll man sich bei dem Blick der Eisprinzessin entspannen?!
„Danke. Gut, dass du wieder da bist. War zwar bis dato wenig erfolgversprechend das alles, aber zumindest zügig gearbeitet hast du. Ist bei euch Kapselpiloten nicht selbstverständlich...“
Ich lächle weiter – halb erzwungen, halb tatsächlich innerlich lachend. Ein DU?! Bei der Eisprinzessin? Ich hab mit vielem gerechnet, aber damit dann doch nicht. Das hatte doch bestimmt seine Gründe?! Was wollte meine Lady?!
„Natürlich – bei so bezaubernden Auftraggebern arbeite ich besonders zügig und gewissenhaft! Will ja unsere Beziehung weiter vertiefen, nicht wahr?!“
Sie lächelt leicht, was mein Herz zum Hüpfen bringt.
„Hör mal zu, Pierre. Um das ein für allemal klar zu stellen – unsere Beziehung wird rein professionell sein. Nichts mehr – niemals. Entweder, du akzeptierst dies, und wir arbeiten weiter zusammen. Oder du gehst. Deine Entscheidung. Nur triff sie jetzt, damit dies ein für allemal erledigt ist!“
Mein Lächeln ist verschwunden und mein Herz sitzt wieder betrübt an seinem alten Platze. Verdammt!

Ich beuge mich vor, schaue ihr in ihre blauen Augen.
„Das ist dein Ernst, hm? Nichts? Kein Anschauen? Kein Lächeln? Kein Sagen, dass du bezaubernd aussiehst? Kein Flirt, nicht mal ein bisschen?“
Ich erhebe mich. Was sie doch zu überraschen scheint.
„Tut mir leid, das kann ich nicht. Will ich nicht. Wenn du sagst, es wird nie etwas zwischen uns laufen, dann kann ich das akzeptieren. Aber das Leben ist oft genug ernst genug – ohne etwas Spaß und Freude, nur Ernst und Arbeit? Nein danke.“
Wir schauen uns an.
Ich nicke ihr kurz zu und wende mich ab. Arg – verdammter Stolz! Da war ich wohl jetzt zu weit gegangen!

„Warte!“, meint Alitura in diesem Moment.
Mein Herz hüpft wild durch die Gegend und ich halte wieder an, drehe mich zu ihr um.
„Vielleicht habe ich mich da auch etwas falsch ausgedrückt. Es wird nichts zwischen uns laufen, das hast du zu akzeptieren. Aber... naja, wenn du hier und da Komplimente machen willst - meinetwegen...“
Ich lächle wieder – Ha! Geschafft!
„Aber übertreib' es nicht!“ ergänzt sie noch, mich anschauend. „Etwas ist ok, aber wenn ich sage, dass es genug ist, lässt du es sein!“
Ernst schaut sie mich dabei an. Hehe – scheint mich schon einschätzen zu können. Naja, etwas zusammenreißen würde wohl drin sein. Vorerst. Und wer weiß, wer weiß...
„Ja, ich denke, das bekomme ich hin...“, meine ich schmunzelnd, während ich mich wieder setze.
„Also, meine Eisprinzessin – wie sieht's denn nun mit was zu Essen aus? Habe nämlich Hunger. Und dann müssen wir da natürlich noch über Geschäftliches reden, nicht wahr?“
Kurz zuckt es in ihren Augen ob der Wortwahl, dann aber nickt sie nur, leicht lächelnd.
„Ja – Essen finde ich eine sehr gute Idee!“

Ha – vielleicht bekomme ich den Namen Eisprinzessin doch noch durchgesetzt. Muss es nur lange genug durchziehen...

Donnerstag, 11. Juni 2015

Plex for GOOD

Ich find ja das Konzept von Plex for GOOD ziemlich großartig und einmal mehr sagt es einiges über die EVE-Community aus, dass dies immer wieder einen solchen Erfolg hat.

Diesmal war es ja, werden wohl die meisten von euch mitbekommen haben, für Nepal.

In der Corp ist es schon länger Tradition, dafür ebenfalls zu sammeln. Einmal mehr wurde deshalb eine Corp-Aktion ausgerufen. Wie das abläuft? Über ein Wochenende werden die Steuern auf 100% gesetzt und dann - werden Missionen geflogen, was das Zeug hält. Der Ertrag, inkl. Loot usw, landet bei der Corp. Und weil diese toll ist, verdoppelt sie die ISK, die über das WE gesammelt worden ist, nochmals! Dazu kommen noch Spenden einzelner Mitglieder.

Ergebnis:


15 PLEX, yey!

Als Nebeneffekt ist es auch so eine sehr schöne Corp-Aktion, bei der viele zusammen kommen und gemeinsam Missionen machen. Sehr schön für Neu wie Alt!

Freitag, 5. Juni 2015

Scared

Da sitzt man, ganz entspannt und nichts ahnend, im Belt und reduziert Asteroiden.

Und dann...


Erster Gedanke:
AHHH! WTF! DRIFTER SCHLACHTSCHIFFE! In meinem Belt!!! Lasst mich in Ruhe!

Blick auf Schilde und Armor - alles da.

Lassen mich in Ruhe? Lassen mich doch in Ruhe - puh!

Aber der Moment war schon das Adrenalin puschend. Für mich HighSec-CareBear ;)

Dann die nächste Halbe Stunde oder so zugeschaut, wie die .... Asteroiden scannten. Hm. Naja - wer weiß wer weiß ^^



Kurz noch Kommentar zum Blog - sry, dass ich in den letzten Wochen und Monaten nicht zu viel komme, RL und Job und Family machte es gerade nicht so einfach :D
Aber ich bin optimistisch, dass hier demnächst wieder was kommt. Soll ja weiter gehen :D