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Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Pierre] Flycatcher unterschätzt oder: Sterben, zum ersten Mal

Einmal mehr – hinaus in die unendlichen Weiten des Unbekannten.
Meine Mice beschleunigt und ich springe durch das Wurmloch, hinaus aus dem HighSec und lande in – J113143. First things first – ich beschleunige, starte meine Sonden und entferne sie aus dem System. Dann tarne ich und werde unsichtbar für – alle. Ein Hauch Sicherheit, immerhin.
Das System entpuppt sich als ein System der Klasse C3. Es scheint sogar belebt zu sein nach den Informationen, auf die meine KI hier draußen Zugriff zu haben scheint. Und sogar eine stabile Verbindung ins HighSec. Naja – zumindest durch eine bin ich ja gekommen... welche ich gleich speichere.
Dazu kommen … 7 Türme und 4 Signaturen. Nicht wenig Türme... Aber die Reichweite meines DSCAN reicht nicht aus, um das ganze System zu erfassen. Spontan warpe ich zur Sonne und von dort aus sehe ich – mehr Türme, in der Gänze 11 Turme. Na da...
Nach und nach arbeite ich mich durch das System und lokalisiere die Türme. Alle sind allerdings verlassen – bis auf einen. Ah ja – hier lebt also noch jemand. Hm – was dann das erste Mal wäre, dass ich in einem W-Space-System bin, welches belebt wäre.


Aber naja – gerade ist aber niemand da, also weiter geht’s. Nach und nach erscanne und speichere ich die restlichen Signaturen, welche sich als ein Wurmloch nach J145805 (C2) sowie 1 Datasite und 1 Gasvorkommen entpuppen. Das C2 scheint sehr belebt zu sein – ich sehe neben Towern auch eine Procurer, eine Imicus, Schutzschilde und mehr. Nichts für mich – zu viel los!
Allerdings … in dem C3 hätte ich endlich mal die Gelegenheit, Schätze zu ergattern! Denn diese war keiner der gefährlichen Sleeper-Orte, sonder eine des Angel-Kartells. Weniger Verteidigung, gut für mich. Meine Mice bewegt sich also dorthin, alles scheint ruhig zu sein bis dato. Das ständige Triggern des DSCAN läuft langsam etwas regelmäßiger und zuverlässiger ab, es hat sich niemand gezeigt bis dato. Ruhe – meine Chance!

Vor Ort benötige ich doch länger als erwartet, um mich zu orientieren. Was ist hier was? Was ist wertvoll, was nicht? Bald darauf werden meine Hacking-Fähigkeiten aber auf die Probe gestellt und – trotz so vieler Übungsstunden – zeigen diese sich zwar nicht immer, aber des Öfteren erfolgreich! Ich sause durch dieses gefährliche Gebiet und beeile mich, alles Wertvolle zu ergattern.
Nach gut 30 Minuten (so lang ?!) verschwinde ich Richtung Heimat.
Geschafft!
Ich lebe noch!
Und mein gutes Schiffchen transportiert immerhin Güter im Werte von fast 6 Millionen ISK!
Erfolg!



Im sicheren HighSec wende ich mich Richtung Heimathafen. Was weiter tun? Da war noch ein Gasvorkommen... Und bis dato war das System einsam und verlassen... Und ich hätte noch etwas Zeit.. Auf der anderen Seite – sollte ich das jetzt noch riskieren? Manchmal muss man doch auch mal zufrieden
Ach, quatsch! Das Gas muss her!
So lasse ich schnell meine Mice zurück und besteige Huff Huff, mein Schiff der Prospect-Klasse. Und zurück!
Nur, leider leider, werde ich gebremst durch mein eigenes Versagen, eigene Unfähigkeit.
Jenes Wurmloch. Welches vom HighSec zu meinen Reichtümern führt.
Ich habe es nicht abgespeichert...
Einmal mehr fluche ich, dass mir meine KI zwar in den unbekanntesten Regionen des Weltalls noch die seltsamsten Informationen liefern kann, aber hier dies einfache Abspeichern nicht selber schafft!
Aber es nützt nichts. Praktischerweise habe ich der Huff Huff auch ein mobiles Depot und Scanner wie Sonden im Laderaum mitgegeben. Ich warpe also zu einem SafeSpot, werfe das Depot aus, warte ungeduldig (und getarnt, im Orbit) am Depot, dann rüstet mir das Depot die Scanner ein. Kurz darauf beginnt mein Einmalmehr-Auffinden des Wurmloches von Neuem. Zu meinem Troste gibt es hier nur zwei Signaturen. Allerdings habe ich wieder Glück – die Erste erscannte ist es nicht. Also die Zweite. Gefunden. Am Depot erfolgt nun wieder das Umrüsten auf Gasharvester, dann kann es mit marginalen Verzögerungen weiter gehen.
Ich beschleunige, lande am Wurmloch und fliege hindurch.

Kurz entfährt mir ein Seufzer, als ich wieder in meinem System, J113143, bin. Ich beschleunige zum Gasvorkommen. Nach Interpretation der KI – sie scheint unsicher, ha! - dürfte dies auch ein recht ergiebiges und wertvolles Vorkommen sein, da sie dort Fullerite-C32 vermutet. Mit einem Lächeln stelle ich vor Ort fest, dass dies korrekt ist. 2 Wolken sind vorhanden, eine davon jenes C32. Wunderbar! Ich beschleunige und nähere mich der Wolke.
Am besten für die Verteidigung dürfte sein, dass ich mit maximaler Geschwindigkeit die Wolke auf minimalem Orbit umkreise. Gesagt, getan. Leider erweist sich das nur theoretisch ideal – praktisch bin ich so schnell, dass es mich im Orbit hinausdrängt auf Entfernungen zur Wolke, die für die Gasharvester zu viel sind.
Wer designt solch unpraktischen Scheiß?! Muss ich mal Eliara sagen, die kann da vielleicht was optimieren...
So oder so, langsamer umkreisen ist es dann. Und so umkreise ich die Wolke. Immer wieder. Zyklus um Zyklus. Und das Gas sammelt sich – und sammelt sich. Aus der Wolke sollte deutlich mehr zu holen sein als aus der Datasite! Ich grinse über beide Backen, innerlich natürlich. Gleichzeitig beobachte ich den DSCAN immer wieder. Und auch diese Sleeper, sollten die nicht auch irgendwann hier auftauchen?! Aber wann?! Bis dato, mehr als 20 Minuten nach Start der Ernte, sehe ich noch nichts. Seltsam. Naja – selbst wenn sie kommen, ich bin schnell weg. Denn diese kleine Huff Huff hat nicht nur etwas Verteidigung, sondern ist auch kaum mit Warp Scrambler zu erwischen und innerhalb von 3 Sekunden im Warp. Wenn sie kommen, wäre ich sofort weg!
Weiter vergeht die Zeit, der Cargo füllt sich.
Da – auf dem DSCAN. Eine Flycatcher! Hm – da ist jemand. Ich sollte hier weg. Hm, einen Moment kann ich noch bleiben, bin ja sozusagen instant weg, falls er herkommen würde. Fluchtpunkt raussuchen ist schonmal eine Maßnahme.
Und da ist er auch schon! Das ging ja schnell, keine Sonden kein nichts. Naja – weg hier! Ich beschleunige Richtung Fluchtpunkt.
Und bin immernoch da. Hm, das ist schlecht. Ich sehe auch, dass ich getackelt bin. Aber das macht an sich nichts, der Warp sollte gehen, einer allein kann mich kaum daran hindern...
Derweil kommt jetzt der erste Schaden hinein. Ich beschleunige erstmal weiter, ändere den Kurs, in Bewegung bleiben hilft. Dabei fällt mir auf, dass das Weltall um mich herum anders aussieht als sonst.
Und dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen! Eine Blase! Verdammt! Von allen verdammten Schiffen da draußen, die möglich sind, erwischt mich doch hier tatsächlich jemand, der eine verfluchte Warpunterbrechungsblase aufsetzen kann!

Panik überkommt mich.
Tarnen – geht nicht.
Hier raus kommen ?! Vielleicht, ich bin schnell, also bleib ich das mal. Und das Richtung Rand der Blase. Alle Verteidigung, die meine Huff Huff hat, ist aktiv. Vielleicht reichts ?!



Nein, tut es nicht...
Es dauert etwas, aber mein Schiff ist dem unweigerlichen Tod geweiht...
Schade – aber naja, passiert. Zumindest mir irgendwie öfters...



Ich bereite mich auf die Flucht vor. Das Schiff explodiert. Ich versuche, zu fliehen.



Vergebens.
Kein Warp. Nichts.
Auch für meine Kapsel nicht.



Jetzt erst realisiere ich das unweigerliche Ende.
Ich werde sterben.
Jetzt.



Mein letzter Gedanke: Wo wache ich dann eigentlich auf ?!







[Off]



https://zkillboard.com/kill/49399437/
https://zkillboard.com/kill/49399441/



War ein sehr schöner Abend! Danke auch danach noch für die nette kurze Unterhaltung, ro jin!

Nie wieder werde ich zögern, wenn ich eine Flycatcher auf dem DSAN sehe :D

Samstag, 26. September 2015

[Pierre] C3 und wieder ein Schiff weniger

In den letzten Wochen nutzte ich die Zeit, mich bei diversen Corps des Amarr-Imperiums hochzuarbeiten – indem ich für sie Piraten abschoss. War sogar ganz angenehm für mein ISK-Polster! Demnächst sollten wohl all jene Agenten auch meinen Namen kennen, die das ganz große Geld anboten. Bald!
Aber nun – nun war Krieg. Was tun? Im HighSec zumindest erstmal entweder nicht abdocken oder mit was Tarnbarem. Also steige ich in meine schnicke Mice, eine Fregatte der Astero-Klasse, und setze mich an das heimische Tor, um dort gut 20 km vom Tor entfernt und unsichtbar für alle zu schauen, ob uns nicht jemand Spannendes besuchen würde.
Was natürlich nicht passierte. Alles Feiglinge!
Dafür kann man manchmal die Zeit auch anders nutzen – und dazulernen. Wenn ich mich etwa direkt auf das Tor konzentriere, dann wird der Ort zum Fokus meiner Wahrnehmung – sämtliche Kamera- und sonstigen Drohnen, die sonst für meine Wahrnehmung sorgten, flogen somit hinaus zu jenem Tor. Und somit konnte ich sofort jegliche an- und abfliegenden Schiffe an den deutlichen Geräuschen hören. Unglaublich, diese Technik! Dazu kommt, dass ich meinen Fokus auch so aufteilen kann, dass ich direkt sehe, welche Schiffe vom Tor aus wohin weiter fliegen. Sowas kann sicherlich hier und da nützlich sein!



Dann aber wurde der Zeitvertreib langweilig – was tun? Ganz klare Antwort: Ich sitze in einem der besten Erkundungsschiffe überhaupt – also nutzen! An einem Safespot werfe ich meine Scanner aus – 3 Signaturen. Immerhin, für HighSec nicht schlecht. Also lasse ich meine Sonden diese nach und nach untersuchen und – natürlich das letzte – war ein Wurmloch! Ein Zeichen, ganz klar! Diesmal galt es wieder, sie zu erkunden– aber kein Gas, sondern alte und geheime Orte, in sich wertvolle Geheimnisse verbergend. Und dort interessierte mich auch kein Krieg hier in diesen Regionen.
Ohne Zögern diesmal durchflog ich das Wurmloch und lande in … J205412. Ein recht großes System, an derem Rande ich mich befinde. Kurz zögere ich noch – brauche definitiv mehr Übung. Dann beschleunige ich, werfe meine Sonden aus und auch hinaus aus dem System und tarne mich. Soweit so gut. Erstmal wissen, wo wir sind. Vorbereitet sein und solcher Kram. Der DSCAN zeigt mir nichts an, aber das meiste ist außerhalb meiner Reichweite. Also warpe ich in das Zentrum des Systems hinein – ein kurzer Check offenbart es mir als ein System der Klasse C3. Und viele Signaturen – wirkt fast schon unaufgeräumt.
Im Zentrum sehe ich dann tatsächlich auch einen Turm im DSCAN. Und Schiffe – viele, inklusive Tengus und Ähnlichem. Also bestimmt bewohnt... Dann wollen wir den Turm mal finden.
Etwas Suchen und Probieren – dann stehe ich vor ihm und schaue ihn mir aus sicherer Entfernung kurz an. Natürlich speichere ich auch seine Position, habe diesmal auch daran gedacht, das Wurmloch zu speichern, welches mich hier hergebracht hat. Muss aber noch mehr Routine gewinnen, ganz klar.
Dann weiter – ich entferne mich wieder vom Turm und suche mir ein sicheres Plätzchen. Dort fange ich mit dem Erkunden selbst an. Was immer noch dauert – aber naja. Insgesamt 11 Signaturen sind nicht so schnell identifiziert, aber irgendwann hab ich dann alle. Das letzte – wie klar – ist ein weiteres Wurmloch, ansonsten gibt es sehr viele Relic- und Datasights. Sehr gut! Ich fliege zum Wurmloch, speichere seine Position und fliege hindurch, um zu wissen, wohin dieses führt. LowSec. Ich speichere auch dies und fliege wieder zurück. Mit Schreck und dann Ärger muss ich erkennen, dass sämtliche Signaturen ihre Daten wieder verloren haben. Warum denn das?! Warum kann sich meine sonst so kluge KI da genau solcherlei nicht merken?! Zufällig sehe ich dabei eine Bewegung in meinen Augenwinkeln. So man davon reden kann, hier. Ein Blick auf den DSCAN bestätigt es – ein anderes Schiff der Astero-Klasse. Aber es ist schon fort, ehe ich mehr sehen kann. Ein anderer Erkunder? Vielleicht....
Fluchend suche ich mir wieder eine sichere Position und – beginne von Neuem. Schneller diesmal löse ich die Positionen wieder auf, spare mir aber diesmal das Erkunden der beiden Wurmlocher – deren Position hab ich ja schon.
Sodann – zum Eigentlichen! Allerdings – wie gefährlich sind solche Orte eigentlich hier in den unbekannten Regionen dieses Wurmloches? Man hört ja Schlimmes von jenen Sleepern. Tief durchatmend beginne ich einen Dialog mit meiner KI. Ich muss das wissen, bevor ich da einfach so hinfliege. Etwas zäh, aber nach und nach bekomme ich heraus, dass in Wurmlöchern solche Orte tatsächlich von Sleepern bewacht sind. Mit Schlachtkreuzern scheint man diese manchmal schaffen zu können – aber nicht in einem C3. Schlecht. Allerdings – es gibt auch Sites, welche unbewacht sind. All jene, die von den Piraten hier sind. Ich wundere mich zwar, wie Piraten hier draußen sein konnten und dann noch solch alte Orte für sich beanspruchten – aber hey, sie waren da, was scherten mich die Details. Und ein kurzer Check der Orte hier bestätigte mir, dass alle Orte hier ungesichert sind. Sehr gut!
Auf geht es – und ich warpe zum ersten Ort. Kurz orientiere ich mich – die Strukturen der Blood Raider sind klar zu erkennen. Aber welche davon sind jetzt jene, die ich hacken kann?! Ein kurzes Probieren führt zu keinem Erfolg – bis ich erkenne, dass meine KI die Orte mir direkt anzeigen kann. Danach wird es einfacher und ich hacke den ersten Ort. Ergebnis – wenig Wertvolles. Nicht mal eine Mio ISK an Wert in Wrack-Materialien. Schade. Ich zögere – mitnehmen, in meinem kleinen Schiff? Oder hier lassen? Ach – was man hat, hat man. Also sammle ich es ein und wende mich der nächsten Struktur zu. Diese zu hacken, gelingt mir allerdings nicht. Ärgerlich – aber es gibt noch weitere. Auch diesen wende ich mich zu. Dabei erinnere ich mich immer wieder an die Bewohner hier und beobachte den DSCAN.
Beim der vierten Struktur allerdings ist es dann soweit – ich bin gerade fertig, da höre ich schon die Geräusche. Leichter Schaden an den Schilden. Ich schaue mich um und sehe zwei der Bewohner in direkter Nähe. Tja – das war es dann wohl. Und wie es aussieht, arbeiten beide ganz gut zusammen. Ich sehe zum einen eine Astero – bestimmt genau die, die ich vorhin auch sah – sowie eine Crow. Beide nicht sehr große Schiffe und der Schaden kommt auch nicht so schnell herein – meine Mice ist mittlerweile in den mittleren Panzerungsbereichen, was den Schaden betrifft. Nach 10 Sekunden vielleicht. Ich beobachte die Situation noch einen Moment länger. Die Astero scheint für den Schaden verantwortlich zu sein, vor allem über Drohnen. Zumindest sehe ich davon einige hier an mir und das erklärt den recht geringen Schaden. Die Crow könnte damit der Tackler sein. Jetzt muss ich aber dann doch fort – und während meine gute Mice noch explodiert, beschleunige ich den POD schon davon. Und bin fort.
Schade, ärgerlich. Aber ich merke, dass ich dem DSCAN viel zu wenig Aufmerksamkeit zugewandt habe. Leider. Die Mice ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und nicht darauf, zu kämpfen. Aber vielleicht passe ich sie bei nächster Gelegenheit an – zumindest eine Warpkern-Stabilisierung hätte mir hier das Schiff retten können. Vielleicht dann beim nächsten Mal. Oder, besser, ich bin beim nächsten Mal schon weg.



Hm – jetzt muss ich mit Eliara reden. Ich brauch da ein neues Schiff ...



Off



Ja – mal wieder Krieg. Der Neovenator hat dazu so gut und vollständig geschrieben, was es dazu zu sagen gibt, dass ich hier nur gern darauf referenzieren mag.



Und somit trieb es mich mal wieder hinaus in die ganz gefährlichen Regionen :D

Montag, 20. Juli 2015

[Pierre] Auf der Suche nach ISK und ... Wolken [Teil 2/2]

J222834 heißt mich willkommen. 5 Planeten und 42 Monde lassen sich sofort ausmachen. Einmal mehr werfe ich meine Sonden aus, beschleunige und tarne mich. Speichere die Position des Wurmloches und werfe dann die Sonden aus dem System. Durchatmen. Wollen wir doch einmal schauen, was J222834 für mich so zu bieten hat.

Einen Gedankenimpuls später erkenne ich eine Menge Anomalien hier – da wartet einiges an Arbeit auf mich.
Dazu kommt noch die Vorbereitung des Ganzen. Ich warpe zu einem Planeten und auf dem Weg dort hin speichere ich einen ersten Safespot ab. Am Planeten wende ich und fliege den erstellten Punkt an, von dort aus warpe ich wieder los und speichere auf dem Weg dorthin einen weiteren Safespot – diesmal in keiner Verbindungslinie zwischen zwei anwarpbaren Punkten. Diese Punkte sind am sichersten.
Dabei ist mir im Direkt-Scan etwas aufgefallen – Türme! Stationen von Kapselpiloten! Aber … ohne Schutzschilde. Das deutet darauf hin, dass diese verlassen sind. Dennoch – eine Überprüfung ist Pflicht!
Mittlerweile auch gewusst wie, kann ich die Tower zügig finden - und tatsächlich – einer nach dem anderen sind einsam und leer und viel davon ist nicht mehr vorhanden. Damit wende ich mich von den Türmen ab und zu einem meiner Safespots. Nun geht es ans Erscannen dieses Systems – um Gasvorkommen mit enormen Reichtümern zu erbeuten!
Ich hole meine Sonden wieder ins System zurück und beginne mit dem Auflösen der Signaturen. Das sind nicht wenige – und nach und nach finde ich auch Gasvorkommen! Nur die Scanner meinen etwas von karg. Und nach und nach ergibt sich der traurige Umstand, dass J222834 zwar Gasvorkommen besitzt, aber alle sind von niedrigster Qualität!
Wie gemein! Ich zögere. Was tun? Trotzdem abbauen, auch wenn es schlecht ist? Oder andere Signaturen angehen, dann mit einem anderen Schiff?


Ich bin frustriert. Genervt. Und habe keine Lust mehr. Ich entscheide mich, diesen Ausflug auf das Sammeln von Erfahrungen zu beschränken und wende mich ab.


Bald bin ich wieder im HighSec angekommen – gar nicht mehr so traurig. Es war definitiv ein lohnenswerter Ausflug!





Beim nächsten Ausflug in diese gefährliche Region werde ich wohl etwas anders vorgehen. Mit einem Schiff, welches besser für die Erkundung geeignet ist. Und sollte ich dann ein gutes Gasvorkommen finden, kann ich zügig zurück und die Prospect holen. Alternativ kann ich dann noch einige andere Signaturen mitnehmen. Und dort... dort soll es doch auch so unglaublich wertvolle Artefakte geben!


Offplay



Hatte auch damit zu tun, dass ich fast 3 Stunden unterwegs war und es halb zwölf nachts war. Arbeit und so ^^ Hat dennoch viel viel Spass gemacht! Irgendwann wieder!


Für euch noch meine aktuellen Fittings.


Die Prospect gefittet auf Geschwindigkeit, vor allem Align Time unter 4 sec. Benutzt nur mit dem Core Probe Launcher, die Gas Harvester im Cargo.

[Prospect, Gas Miner 2]
Inertial Stabilizers II
Inertial Stabilizers II
Inertial Stabilizers II
Damage Control II


Medium Shield Extender II
5MN Y-T8 Compact Microwarpdrive
Adaptive Invulnerability Field II


Covert Ops Cloaking Device II
Gas Cloud Harvester II
Gas Cloud Harvester II


Small Low Friction Nozzle Joints I
Small Low Friction Nozzle Joints I


Mobile Depot x1


Fürs nächste mal erskille ich die letzten Punkte für die Astero, gefittet auch auf Geschwindigkeit und eine Align Time von 2.9 (!) Sekunden. Da soll mich mal wer mit erwischen :D

[Astero, Exploration T2]
Damage Control II
Nanofiber Internal Structure II
Small Armor Repairer II
Inertial Stabilizers II


1MN Afterburner II
Data Analyzer II
Relic Analyzer II
Stasis Webifier I


Covert Ops Cloaking Device II
Core Probe Launcher II, Sisters Core Scanner Probe


Small Gravity Capacitor Upgrade I
Small Low Friction Nozzle Joints I
Small Low Friction Nozzle Joints I


Hobgoblin II x5



Und zum Abschluss noch Links zum Thema Gas-Mining, für die, die sich weiter bilden wollen ^^
http://vonkeigai.blogspot.de/2014/10/how-to-mine-gas-fairly-safely-in.html
http://gramek.blogspot.de/2014/08/ninja-huffing-gas-harvesting-in.html
http://wiki.eveuniversity.org/Gas_Cloud_Mining

Sonntag, 28. Juni 2015

[Pierre] Auf der Suche nach ISK und ... Wolken

„Verschwende unser Geld nicht!“, hatte sie gesagt!
Sich überreden lassen, Teil ihrer Corp zu werden, hatte er! Freiheit aufgegeben. Für ihr verdammtes Geld!
Das wurmt und wurmt. Alle versuche, an mehr ISK zu kommen, sind bis dato gescheitert. Ich war es satt, so satt!
Aber vielleicht … Nein, nicht vielleicht – jetzt würde ich es ihr heimzahlen! Im wahrsten Sinne des Wortes! Das ISK würde sehr bald nur so sprudeln! Reich würde ich sein! Und es ihr zurück zahlen, jeden einzelnen, verdammten ISK!
Oh man, das glaube ich ja nicht mal selbst - also wer dann?! Zumindest zurückzahlen – das kann sie sich abschminken! Gör!


Tief durchatmend nehme ich mich einmal mehr des … Dinges vor mir an. Denn mit etwas Glück ist dort vor mir tatsächlich das ISK zu finden, was ich brauche und will. Zu teuer sind all die schönen Sachen – Schiffe der Stratios-Klasse oder Schlachtschiffe etwa.
Ich hatte recherchiert und gesucht und – gefunden. Den Gerüchten nach war sehr gutes Geld zu verdienen mit – Gas. Nicht irgendein Gas, sondern besonders seltene Gase, zu finden in den unkartografierten Regionen des sogenannten W-Space, der fremdartigen Orte, zu denen man nur durch Wurmlöcher kam. Wo niemand einen schützte außer man selbst. Eigene Fähigkeiten zählten, sonst nichts. Und die Jäger dort sollten zahlreich und sehr fähig sein.
Oh, aber wie zieht es mich dort hin. Das Unbekannte, Fremde, Gefährliche – es reizt!
Heute, jetzt, würde es soweit sein!





Auf!
Beschleunigend nähre ich mich dem Wurmloch und – springe!


Schwindel packt mich kurzzeitig, jenes flaue Gefühl im Magen nach einem Sprung. Mein Herz rast, während ich mich umschaue. Die KI blendet mir Informationen in mein Sichtfeld ein. J121323, eine Region der Klasse C2 – ein guter Anfang. Nach meinen Recherchen mit vielen Verbindungen versehen, aber noch nicht das, was ich suche. Denn das wirklich wertvolle Gas findet man nur in Regionen der Klasse C5 oder C6. Aber hier, dies ist ein guter Anfang! Ich konzentriere mich kurz und erkenne – erscanne – einen Tower mit Schilden. Hier wohnt also jemand! Sonst scheint alles ruhig zu sein – scheint!
Aber erstmal weg hier – wer auch immer noch hier sein könnte, wird wahrscheinlich die Wurmlöcher hier alle kennen und überwachen. Also erstmal weg!
Kurz entschlossen springe ich einen der Planeten an.
„Sobald Sie durch ein Wurmloch gesprungen sind, ist es eine gute Idee, zuallererst die Position seines Ausgangspunktes in dem System, das Sie soeben betreten haben, zu speichern. Tun sie das jetzt und sie finden jederzeit Ihren Weg zurück.“
Verdammt – die KI hatte recht! Was für ein Idiot ich doch bin!
Ruhig ruhig. OK, alles kein Problem – dann scannen wir uns zurück und speichern den Ort ab. Mich kurz im System orientierend, sehe ich schon, welche der Anomalien wohl die des Wurmloches ist, durch welches ich hierher gekommen bin.
Mittlerweile bin ich am Planeten angekommen, werfe meine Sonden aus und tarne mich dann. Ich bin sicherlich sehr eingerostet, was den Umgang mit diesen Sonden angeht. Und mein kleines Schiffchen ist auch nicht perfekt zum Einsatz dafür geeignet, weshalb es auch länger dauern kann. Somit nehme ich die Sonden erst einmal und sende sie weit hinaus, jenseits der Planetenorbits. Dort sollte niemand sie mitbekommen können. Wenn niemand weiß, dass ich hier bin, jagt mich auch keiner!
Dann schaue ich mich in Ruhe im System um. 6 Planeten, viele Monde, einen Tower habe ich auch schon mitbekommen.
Und mein Wurmloch, durch welches ich gekommen bin!
Ich lasse meine Sonden dorthin eilen und sich formieren und – langsam, Stück für Stück – erscanne ich mir die genaue Position des Wurmloches wieder. Dann habe ich es und warpe dorthin. Wunderbar, ein Wurmloch. B274 mit Kennung, verrät mir meine KI. Woher die das weiß?! Naja, so oder so, ich will sicher gehen, mich nicht geirrt zu haben, und springe durch das Wurmloch. Nachdem ich es gespeichert habe natürlich. Und tatsächlich komme ich wieder im HighSec, Sayartchen, an. Sehr gut, es war wirklich das Wurmloch, durch welches ich nach J121323 kam. Sogleich springe ich zurück dorthin. Soweit, so gut. Es gilt, das System weiter zu erkunden. Ich brauche einen Weg in ein C5 oder C6! Kurz entschlossen beschleunige ich von dem Wurmloch aus, werfe schnell meine zuvor eingesammelten Sonden aus, tarne mich und fliege getarnt einfach weiter, immer weiter weg vom Wurmloch selbst. Dabei werfe ich wieder erstmal meine Sonden hinaus aus dem System und komme kurz zur Ruhe.
Was jetzt? Direkt und zügig einen Weg weiter suchen? Oder sich die Zeit nehmen, das System hier näher zu erkunden?
Ganz klar – ich bin jetzt hier, im W-Space, endlich. Da machen wir keine halben Sachen! Wissen ist Macht, sagt man doch. Vor allem hier kann solcherlei enorm wichtig sein.
Sodenn – der Tower zuerst. Ich will wissen, wer hier wohnt, wo, und ob dort vielleicht sogar gerade jemand ist.
Nur – finden des Towers. Nie gemacht. Aber wird schon werden!
Der Scanner meines Schiffes sollte mir das eigentlich ermöglichen. Ich suche den Tower im DSCAN und finde ihn sofort. RIP Lotel – seltsamer Name. Mittels der einstellbaren Reichweiten habe ich schnell den Planeten heraus, um den er mit kreist. Und warpe dorthin. Überpüfe nochmals das Ergebnis – ja, der Tower ist an einem der Monde hier! Aber an welchem? Wieder mit den Reichweiten arbeitend, kann ich auch dies herausfinden und warpe dorthin.
Gefunden !





Sehr gut. Scheint aber gerade niemand da zu sein. Schade. Naja, aber auch gut für mich.


Wie weiter? Naja – nun das Eigentliche! Es gilt, die restlichen Signaturen zu identifizieren und aufzulösen. Auf auf!


Nach und nach sondiere ich die Signaturen des Systems, dabei immer wieder und wieder auch den DSAN betätigend. Und sehe auf einmal – Sonden! Da ist jemand! Noch jemand, hier, während ich das System erkunde! Wahrscheinlich hat er meine Sonden auch schon gesehen! Hm...
Oder sind das meine Sonden? Nein – denn diese Sonden sind Produkte der Sisters of Eve. Hochwertigere also, als die, die ich aktuell einsetze. Jemand ist hier!
Kurz überlege ich, wie ich weiter verfahre. Aber ich bin getarnt, somit unauffindbar. Bewege mich auch mit max. Geschwindigkeit, somit auch nicht per Zufall anwarpbar.
Ich bin sicher. Denke ich.
Sonst kann ich auch wenig tun, nur noch vorsichtiger sein. Also weiter scannen...


Neben einer Gas-Wolke finde ich diverse weitere Wurmlöcher, gleich das zweite allerdings führt – in ein C5. Ich juble auf vor Freude – gefunden!
Hier bleiben? Den anderen habe ich schon eine Weile nicht mehr gesehen, eventuell ist er schon fort.
C5 oder nicht?!
Ach, kommen wir zum Eigentlichen - dem C5!



Ich springe hindurch...