Freitag, 22. Januar 2016

Mining Event - Impressionen

Ach ja, in anständiger und schöner Gruppe mal wieder die Asteroiden verschwinden lassen. Vermisst, hier hab ich es wieder :)



Qualle und 10-15 Hulks (nur wenige Skiffs ;) ), da wird was draus :D



Für euch ein paar kleine Impressionen ^^







Dienstag, 12. Januar 2016

Null-Sec für High-Sec-Carebaers

Oder: Was erwartet High-Sec – Spieler im Null ?

Für mich war – und in gewissem Maße ist – das Null so fremd. Gefährlich. Unbekannt.

2 Jahre lang lebte ich im High-Sec. Dann entschied ich mich, zu wechseln. Und um viel zu lernen, sollte es eine größere Veränderung werden – ein Wechsel ins Null. Entschieden habe ich mich dabei dann für Men of Business, der Corp des Jhekarn. Und bis jetzt nicht bereut :)

Aber wie ist das Null eigentlich? Was erwartet einen, so man überlegt, aus dem High Sec dorthin zu wechseln ?

Corps und Allianzen



Der High-Sec ist eine Region, wo Allianzen eine weniger starke Rolle spielen als im Null. Dafür tifft man dort deutlich öfter neutrale Instanzen wie NPC-Corps oder auch Concord.
Der Null ist deutlichst mehr geprägt von Allianzen, Standing und auch Zusammenarbeit zwischen Corporations und Allianzen. Um so wichtiger, sich für den Wechsel eine Corporation zu suchen, die in Größe, Region und Tätigkeiten halbwegs zum eigenen Spiel passt.


Die wohl größte Gruppierung / Allianz sind die Goons bzw. mittlerweile haben sie sich umbenannt in Imperium. Diese scheinen sich am ehesten und besten an das neue SOV adaptiert zu haben und vermieten Gebiete an jene, die dies wollen. Wie dort genauer die Konditionen sind, ist unklar. Was ich so gehört habe, scheint dies aber mit einer gewissen Aktivität ohne Probleme bezahlbar zu sein. Dafür muss man sich wahrscheinlich an diverse weitere Regeln und Bedingungen halten. Details kenne ich nicht – fragt dort selbst nach :D
Ähnliches kann man wahrscheinlich bei anderen wie PL finden.
Ein weiterer Faktor, der betrachtet werden sollte, ist NPC-Null oder „richtiges“ Null. Der große Unterschied ist, dass in „richtigem“ Null das SOV bei den Spielern liegt, im NPC-Null gehört das All keinen Spielern, sondern einer NPC-Fraktion. Beispiel dafür etwa ist die Region Syndicate, in der das Syndikat alle Besitzansprüche hat. Damit kann man de facto diese Regionen nicht erobern. Es bleibt, dass es nach wie vor kein Concord dort gibt, man auf Stationen andocken kann und POSen errichten kann. Durchaus möglich (oder wahrscheinlich) ist, dass Allianzen wie das Imperium auch NPC-Regionen für sich beanspruchen. Wer nicht für sie ist, ist gegen sie und wird entfernt ^^


Ebenfalls erwähnenswert ist, dass Providence sich von anderen Null-Gebieten noch etwas durch eine Politik abhebt, genannt NRDS – not red, don't shoot. Deutlich üblicher (oder von eigentlich allen anderen) verfolgt wird die Politik NBSI – not blue, shoot it. Jeder, der nicht da sein darf, wird abgeschossen, wogegen man in Providence auch in einer NPC-Allianz noch gute Chancen hat, nicht abgeschossen zu werden. Was natürlich niemand garantiert ^^


Details für all jene, die sich mit SOV noch nicht auskennen (dringend empfohlen, zu lesen):
https://wiki.eveonline.com/en/wiki/Sovereignty_(Mechanics)
http://wiki.eveuniversity.org/Sovereignty_Mechanics_(Aegis/Fozziesov)


Intel



Null ist Spieler-Gebiet. Jeder kann jeden abschießen. Um sein eigenes Gebiet zu kontrollieren und möglichst „sauber“ zu halten, werden viele Intel-Channels genutzt. Jeder sollte über seine Corp Zugang zu den nötigen Intel-Channels erhalten. In diesen wird jeder „Eindringling“ durch Spieler gemeldet. Dies basiert natürlich darauf, dass genug Spieler dies tun – da dies aber eine der Hauptmaßnahmen ist, um sich im NullSec zu verteidigen, funktioniert das eigentlich recht gut und jeder, der im Null lebt, sollte diesen Intel nicht nur lesen, sondern sich auch daran beteiligen. Zum eigenen Besten.



PVP – Verteidigung und Angriff


PVP-Aktivitäten richten sich durchaus nach eigenen Vorlieben, oder eigentlich der der Corp, in der man ist und welche diese Vorlieben grob widerspiegeln sollte. Je nach dem hat man mehr oder weniger mit PVP zu tun – aber niemals hat man keinerlei PVP. PVP gehört immanent zum NullSec dazu und man wird im Null nicht darum herum kommen, sich damit auseinander zu setzen. Corps und Verträge zu großen Allianzen definieren hier wohl das Maß dessen, wie sehr man sich mit PVP befassen muss. Das geringste Maß an PVP dürfte man wohl haben, wenn man in einer Mining- und Produktions-Corp ist. Das Gegenteil dazu wäre eine Corp, die sich auf PVP spezialisiert und kaum etwas anders macht.


Ich teile PVP einmal grob ein in verteidigendes PVP und angreifendes PVP.
Bei der Verteidigung geht es primär darum, seine eigene Heimat vor Eindringlingen zu beschützen. Je nach Lage dieser Heimat (eine Pocket oder ein viel durchflogenes Durchgangsgebiet etwa) ist das dann aufwendiger oder nicht. Eventuell lebt man auch in einem System oder einer Pocket nicht allein, sondern mit anderen Corps einer Allianz zusammen – dort kann es sich durchaus ergeben, dass gewisse Corps das PVP übernehmen. Auch möglich ist, dass man sich allein oder in kleinen Gruppen aufmacht, um Eindringlinge zu jagen und diese abzuschießen. Dazu kommt, dass die eigene Allianz sicherlich immer wieder zu größeren Verteidigungen zusammenrufen wird. Hier hängt es dann ebenfalls wieder von der Allianz, der Corp und den Verträgen ab, inwiefern man verpflichtet ist, in gewissem Maße daran teilzunehmen oder nicht.
Angreifendes PVP dagegen bedeutet, dass man in fremden Regionen jenseits seiner Heimat PVP betreibt und andere Allianzen mit der eigenen Allianz angreift. Dies ist dann das Hauptgebiet vieler „purer“ PVPler im NullSec – zusammen mit der Verteidigung gegen genau solche angreifenden Allianzen. Dieses PVP wird geprägt von großen und riesigen Flotten, Mumble, TS und den immer wieder aufflammenden großen Schlachten, für die EVE in gewissem Maße berühmt und berüchtigt ist. Ich persönlich empfehle jedem, sich das zumindest einmal mit anzutun und zu erleben, wenn man schon im Null lebt!


Hier erwähnen möchte ich noch die Flottendoktrinen. Jede Allianz gibt gewisse Schiffe mit spezifischen Fittings aus, die geflogen werden. Es ist recht wichtig, sich an diese Doktrinen zu halten und, so man als Neuling diese Schiffe und Fittings noch nicht beherrscht, sich dort hineinzuskillen. Je nach Vorlieben mehr oder minder, aber ein gewisses Maß ist unabdinglich. Vor allem, wenn man als HighSec-Carebaer ins Null zieht und kaum in diese Richtung geskillt hat ^^


Auch hier helfen einem Corp und Allianz weiter :)


Ich gehe hier nicht weiter auf PVP ein. Wer mehr interessiert daran ist, dem empfehle ich
den Altruisten (englisch) sowie die deutschen Blogs von Warden und Barkkor sowie die Stille Gewalt, eine freie deutsche PVP-Roaming-Flotte. Oh, und natürlich die Sammlungen um Schildwall :)


ISK



ISK ausgeben ist leicht. Umzüge, Schiffe, Investitionen in Produktlionen oder Märkte, PVP. Schwupp, sind die Millionen weg.
Wie verdient man sich im Null seine ISK wieder? Ist es leichter oder schwerer als im HighSec?


Meine ersten Erfahrungen sind, dass es sich letztlich nicht soo viel nimmt und man im Null durchaus gut und sehr gut ISK verdienen kann.


Die erste Variante ist das Minern. Die Asteroiden im Null sind an sich schon sehr ergiebig und mit den wertvollsten Mineralien gefüllt, die EVE zu bieten hat. Deutlich wertvoller als im HighSec. Dem gegenüber steht, dass das Minern gern mal unterbrochen werden kann durch Eindringlinge in der Region. Zumindest mir kommt es deutlich häufiger vor als die Unterbrechungen, die man im HighSec so hatte – wobei dies wohl auch von Region und Corp abhängt. Bei den Goons hinter 5 verbubbelten Systemen in einer Pocket ganz hinten zu leben, sollte deutlich weniger Ablenkungen haben. Wobei die Goons sich das dann wiederum etwas kosten lassen dürften ^^
Ach ja, nicht wundern, wenn das erste mal in den Belts Ratten mit Schlachtschiffen stehen. Im Null kreuzen die nicht nur mit Fregatten auf – hat schon so manche Hulk das Leben gekostet ;)


Alternativ zum Minern ergibt sich das Ratten. Dies vergleiche ich einmal mit Level 4 Missionen aus dem HighSec, was Gefährlichkeit und potentielles Einkommen anbelangt. Man fliegt in Anomalien, schießt Ratten ab, lootet und erhält Kopfgeld.
Die Rattlesnake scheint aktuell dafür recht beliebt zu sein ^^
Wenn man mutig ist, kann man auch einfachere Anomalien in schnellen Kreuzern wie der Vexor Navy probieren – oder in einigen (2+) Bombern :D


Eine dritte Variante der ISK-Generierung ist das Erkunden. Data- und Relic-Sites im Null sind manchmal sehr ertragreich! Nur - wie ich finde - ist das Erkunden sehr … zufällig in seinem Ertrag. Man braucht halt etwas Glück :)


Noch einige Infos dazu findet man etwa hier:
Darkblads Mining Guide – sehr großartig!
Anomalie Klassifizierung



Fazit




Es lohnt sich, im Null zu leben und es zu erleben !



Egal, ob du Neuling bist und erst wenige Tage alt oder schon länger dabei: Wer es versuchen will, sollte es auch versuchen! Sucht euch eine zu euch passende Corp und geht es einmal an! :)






LG
Haqim.






Montag, 21. Dezember 2015

Ankommen ...

Pierre rieb sich müde die Augen. Was ein Tag. Einmal wieder.
Neue Info-Channels. Neues Wissen. Er hatte gedacht, kein Anfänger mehr zu sein – weit gefehlt, weit gefehlt...

„Und – wie läufts? Langsam angekommen?“ fragte Eliara ihn.
In letzter Zeit waren sie viel zusammen unterwegs. Sie war mit hierher gezogen, nach C1. Was zwangsläufig bedeutete, dass er sie jetzt mehr ertragen musste. Naja – aber bis jetzt ging es noch. War eigentlich sogar besser, als befürchtet.
„Naja ...“ meinte er zu ihr, dabei aufschauend.
Sie war gerade dabei, sich irgend so ein Gemüse-Zeugs zu machen. Salat. Tse, sowas würde ihm nicht unter kommen. Aber was dann? Naja, später...
„War schon zwei mal in Amarr und zurück – immer wieder festgestellt, dass was fehlt...“
„Ja, habe ich auch schon dort – schon da gewesen. Ich hab doch tatsächlich Kristalle vergessen!“ sie lacht kurz auf.
„Nervt aber dennoch leicht. Aber wird sich bald legen..“
„Genau. Aber sonst – ich find es nett hier. Einiges ist gleich wie früher, aber so manches läuft doch anders. Ich habe zum ersten Mal Erz gepresst – großartig! Außerdem - die nutzen hier große Frachtcontainer zum minern und lassen sie dann einfach liegen! Unglaublich! Das Verrückte ist, dass die dann nach einiger Zeit alle weg sind. Ich hab ja die Vermutung, dass die Sanshas mittlerweile diverse Stationen und Städte gebaut haben aus all den Containern, die sie hier den Kapselpiloten unter den Hintern weg stehlen... Was tatsächlich leicht amüsant wäre. Und dann wenigstens nicht so eine unglaubliche Verschwendung.“
Oh je – einhaken, bevor das ausartet!
„Ja – hab ich auch von gehört. Aber scheint hier so Sitte zu sein – meinetwegen.“
Eliara hob eine Braue, aber Pierre hütete sich, eine Pause zu machen.
„Dafür war ich jetzt mit einigen schon mal hier unterwegs, gegen die Sanshas. War ganz interessant, einige andere Schiffe hier zu sehen. Aber die Rattlesnake-Klasse gehört verboten, so überlegen ist sie vielen anderen Schlachtschiffen gegenüber!“

Eliara schüttelte nur leicht den Kopf. „All die Menschen, die sterben mussten...“, meinte sie nur leise.

Donnerstag, 26. November 2015

Entscheidungen

Yarebap – hier war er ja eher selten gewesen. Damals, in Kriegszeiten manchmal, aber sonst. Naja – aber letztlich eine Station wie viele andere auch.
Seine Stiefel klackten über den Boden, während er durch die Gänge lief. Dann hatte er die Tür gefunden und betrat den Raum.
Pierre trat in den mit gedimmten Licht und leicht gelblich beleuchteten Raum. Er war groß, durchaus 30 m² groß. Die ihm gegenüber liegende Wand war de facto ein großer Bildschirm, der einen Blick hinaus in das Weltall gewährte. Wahrscheinlich Yarebap selbst, der Sonne nach zu urteilen. Im Zentrum war eine Sofalandschaft ausgebreitet, dazu ein großer Tisch. Eliara schaute ihn schon nachdenklich an, Yanis ignorierte ihn und tippte auf seinem Pad herum.
„Hallo“ meinte Pierre nur lakonisch.
Eliara nickte ihm nur kurz zu, beobachte ihn aber weiter, wie er den Raum betrachtete.
Zu seiner Rechten war eine Bar, zu seiner Linken hingen einige Bilder, die sich auch über die anderen Wände verteilten.
„Hey ho.“ meinte er nur kurz, während er sich schon nach Rechts wandte und hinter die Bar ging.
Er suchte kurz und fand auch, was er suchte.
Ein hohes Glas.
Weißwein – hm, aus Aldilur, ok...
Er roch daran – recht intensiv, würzig. Aber welche Gewürze, war ihm schleierhaft. Naja, es war einen Versuch wert.
Grüner Quafe. Ein Schuss Gin. Ein Schuss Wodka.
Fertig.


Mit seinem Getränk ging er hinüber zu den anderen und setzte sich.
„Naja – dann los...“, meinte er nur, zu Eliara und Yanis blickend.


Gut zwei Stunden später hatte jeder einen Standpunkt vertreten. Vor- und Nachteile abgewägt.
In Manchem war man sich einig. In anderen Punkten nicht. Was aber zu erwarten war.



Eliara fasste es mit einem Seufzer nochmals zusammen.
„Tja, also letztlich – Yanis will bleiben. Hier und im HighSec.“ Dieser nickte kurz.
„Pierre will hier weg. Und auch aus dem HighSec gehen. Und ich... Ich weiß es nicht. Wirklich nicht. Pierre hat sicherlich klar gemacht, dass wir alle weiter das tun und lassen können, was wir wollen, auch wenn wir den HighSec verlassen. Und Yanis hat klar gemacht, dass Pierre hier im HighSec all das machen kann, was er mag. Oder zumindest von einer Operationsbasis im HighSec aus. Aber wir sind uns einig, dass wir als duMonde zusammen bleiben werden und die Dynastie dieser Familie weiter führen werden, richtig?“
Yanis winkte nur bestätigend mit seiner Hand, während er auf dem Pad irgendwas las. Pierre konnte es nicht erkennen – Börsennachrichten bestimmt.
Pierre nickte nur kurz dazu.
„Tja, jetzt fühle ich mich wie das Zünglein an der Waage. Na toll...“
Es war an der Zeit, seinen letzten Trumpf auszuspielen...
Pierre holte ebenfalls ein Pad hervor. Dabei fragte er Eliara:
„Hast du bei deinen Kontaktaufnahmen etwas erreicht? Perspektiven, Aussagen? Irgendwas?“
Eliara schaute ihm in die Augen, schüttelte dann aber leicht den Kopf.
Pierre nickte langsam.
„Ich schon. Hier, bitte.“ und übergab ihr damit sein Pad.
Sie hob eine Augenbraue, dann begann sie zu lesen. Zwischenzeitlich fragte sie, ohne mit dem Lesen aufzuhören: „Wer ist dieser Kaylin Briggs?“ beziehungsweise „Wer ist dieser Neovenator?!“


Nach einer Weile schaute sie wieder auf. Pierre hatte sich derweil den zweiten „Wild Rose“ gemacht. Eliara gab das Pad weiter und Yanis begann zu lesen.


„Naja, dann folgt halt diesmal die Familie dir, Mr. Pierre duMonde … Aber wenn es scheiße wird, bist du Schuld!“




Ganz leicht konnte Pierre ein Lächeln bei Eliara erkennen.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Pierre] Flycatcher unterschätzt oder: Sterben, zum ersten Mal

Einmal mehr – hinaus in die unendlichen Weiten des Unbekannten.
Meine Mice beschleunigt und ich springe durch das Wurmloch, hinaus aus dem HighSec und lande in – J113143. First things first – ich beschleunige, starte meine Sonden und entferne sie aus dem System. Dann tarne ich und werde unsichtbar für – alle. Ein Hauch Sicherheit, immerhin.
Das System entpuppt sich als ein System der Klasse C3. Es scheint sogar belebt zu sein nach den Informationen, auf die meine KI hier draußen Zugriff zu haben scheint. Und sogar eine stabile Verbindung ins HighSec. Naja – zumindest durch eine bin ich ja gekommen... welche ich gleich speichere.
Dazu kommen … 7 Türme und 4 Signaturen. Nicht wenig Türme... Aber die Reichweite meines DSCAN reicht nicht aus, um das ganze System zu erfassen. Spontan warpe ich zur Sonne und von dort aus sehe ich – mehr Türme, in der Gänze 11 Turme. Na da...
Nach und nach arbeite ich mich durch das System und lokalisiere die Türme. Alle sind allerdings verlassen – bis auf einen. Ah ja – hier lebt also noch jemand. Hm – was dann das erste Mal wäre, dass ich in einem W-Space-System bin, welches belebt wäre.


Aber naja – gerade ist aber niemand da, also weiter geht’s. Nach und nach erscanne und speichere ich die restlichen Signaturen, welche sich als ein Wurmloch nach J145805 (C2) sowie 1 Datasite und 1 Gasvorkommen entpuppen. Das C2 scheint sehr belebt zu sein – ich sehe neben Towern auch eine Procurer, eine Imicus, Schutzschilde und mehr. Nichts für mich – zu viel los!
Allerdings … in dem C3 hätte ich endlich mal die Gelegenheit, Schätze zu ergattern! Denn diese war keiner der gefährlichen Sleeper-Orte, sonder eine des Angel-Kartells. Weniger Verteidigung, gut für mich. Meine Mice bewegt sich also dorthin, alles scheint ruhig zu sein bis dato. Das ständige Triggern des DSCAN läuft langsam etwas regelmäßiger und zuverlässiger ab, es hat sich niemand gezeigt bis dato. Ruhe – meine Chance!

Vor Ort benötige ich doch länger als erwartet, um mich zu orientieren. Was ist hier was? Was ist wertvoll, was nicht? Bald darauf werden meine Hacking-Fähigkeiten aber auf die Probe gestellt und – trotz so vieler Übungsstunden – zeigen diese sich zwar nicht immer, aber des Öfteren erfolgreich! Ich sause durch dieses gefährliche Gebiet und beeile mich, alles Wertvolle zu ergattern.
Nach gut 30 Minuten (so lang ?!) verschwinde ich Richtung Heimat.
Geschafft!
Ich lebe noch!
Und mein gutes Schiffchen transportiert immerhin Güter im Werte von fast 6 Millionen ISK!
Erfolg!



Im sicheren HighSec wende ich mich Richtung Heimathafen. Was weiter tun? Da war noch ein Gasvorkommen... Und bis dato war das System einsam und verlassen... Und ich hätte noch etwas Zeit.. Auf der anderen Seite – sollte ich das jetzt noch riskieren? Manchmal muss man doch auch mal zufrieden
Ach, quatsch! Das Gas muss her!
So lasse ich schnell meine Mice zurück und besteige Huff Huff, mein Schiff der Prospect-Klasse. Und zurück!
Nur, leider leider, werde ich gebremst durch mein eigenes Versagen, eigene Unfähigkeit.
Jenes Wurmloch. Welches vom HighSec zu meinen Reichtümern führt.
Ich habe es nicht abgespeichert...
Einmal mehr fluche ich, dass mir meine KI zwar in den unbekanntesten Regionen des Weltalls noch die seltsamsten Informationen liefern kann, aber hier dies einfache Abspeichern nicht selber schafft!
Aber es nützt nichts. Praktischerweise habe ich der Huff Huff auch ein mobiles Depot und Scanner wie Sonden im Laderaum mitgegeben. Ich warpe also zu einem SafeSpot, werfe das Depot aus, warte ungeduldig (und getarnt, im Orbit) am Depot, dann rüstet mir das Depot die Scanner ein. Kurz darauf beginnt mein Einmalmehr-Auffinden des Wurmloches von Neuem. Zu meinem Troste gibt es hier nur zwei Signaturen. Allerdings habe ich wieder Glück – die Erste erscannte ist es nicht. Also die Zweite. Gefunden. Am Depot erfolgt nun wieder das Umrüsten auf Gasharvester, dann kann es mit marginalen Verzögerungen weiter gehen.
Ich beschleunige, lande am Wurmloch und fliege hindurch.

Kurz entfährt mir ein Seufzer, als ich wieder in meinem System, J113143, bin. Ich beschleunige zum Gasvorkommen. Nach Interpretation der KI – sie scheint unsicher, ha! - dürfte dies auch ein recht ergiebiges und wertvolles Vorkommen sein, da sie dort Fullerite-C32 vermutet. Mit einem Lächeln stelle ich vor Ort fest, dass dies korrekt ist. 2 Wolken sind vorhanden, eine davon jenes C32. Wunderbar! Ich beschleunige und nähere mich der Wolke.
Am besten für die Verteidigung dürfte sein, dass ich mit maximaler Geschwindigkeit die Wolke auf minimalem Orbit umkreise. Gesagt, getan. Leider erweist sich das nur theoretisch ideal – praktisch bin ich so schnell, dass es mich im Orbit hinausdrängt auf Entfernungen zur Wolke, die für die Gasharvester zu viel sind.
Wer designt solch unpraktischen Scheiß?! Muss ich mal Eliara sagen, die kann da vielleicht was optimieren...
So oder so, langsamer umkreisen ist es dann. Und so umkreise ich die Wolke. Immer wieder. Zyklus um Zyklus. Und das Gas sammelt sich – und sammelt sich. Aus der Wolke sollte deutlich mehr zu holen sein als aus der Datasite! Ich grinse über beide Backen, innerlich natürlich. Gleichzeitig beobachte ich den DSCAN immer wieder. Und auch diese Sleeper, sollten die nicht auch irgendwann hier auftauchen?! Aber wann?! Bis dato, mehr als 20 Minuten nach Start der Ernte, sehe ich noch nichts. Seltsam. Naja – selbst wenn sie kommen, ich bin schnell weg. Denn diese kleine Huff Huff hat nicht nur etwas Verteidigung, sondern ist auch kaum mit Warp Scrambler zu erwischen und innerhalb von 3 Sekunden im Warp. Wenn sie kommen, wäre ich sofort weg!
Weiter vergeht die Zeit, der Cargo füllt sich.
Da – auf dem DSCAN. Eine Flycatcher! Hm – da ist jemand. Ich sollte hier weg. Hm, einen Moment kann ich noch bleiben, bin ja sozusagen instant weg, falls er herkommen würde. Fluchtpunkt raussuchen ist schonmal eine Maßnahme.
Und da ist er auch schon! Das ging ja schnell, keine Sonden kein nichts. Naja – weg hier! Ich beschleunige Richtung Fluchtpunkt.
Und bin immernoch da. Hm, das ist schlecht. Ich sehe auch, dass ich getackelt bin. Aber das macht an sich nichts, der Warp sollte gehen, einer allein kann mich kaum daran hindern...
Derweil kommt jetzt der erste Schaden hinein. Ich beschleunige erstmal weiter, ändere den Kurs, in Bewegung bleiben hilft. Dabei fällt mir auf, dass das Weltall um mich herum anders aussieht als sonst.
Und dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen! Eine Blase! Verdammt! Von allen verdammten Schiffen da draußen, die möglich sind, erwischt mich doch hier tatsächlich jemand, der eine verfluchte Warpunterbrechungsblase aufsetzen kann!

Panik überkommt mich.
Tarnen – geht nicht.
Hier raus kommen ?! Vielleicht, ich bin schnell, also bleib ich das mal. Und das Richtung Rand der Blase. Alle Verteidigung, die meine Huff Huff hat, ist aktiv. Vielleicht reichts ?!



Nein, tut es nicht...
Es dauert etwas, aber mein Schiff ist dem unweigerlichen Tod geweiht...
Schade – aber naja, passiert. Zumindest mir irgendwie öfters...



Ich bereite mich auf die Flucht vor. Das Schiff explodiert. Ich versuche, zu fliehen.



Vergebens.
Kein Warp. Nichts.
Auch für meine Kapsel nicht.



Jetzt erst realisiere ich das unweigerliche Ende.
Ich werde sterben.
Jetzt.



Mein letzter Gedanke: Wo wache ich dann eigentlich auf ?!







[Off]



https://zkillboard.com/kill/49399437/
https://zkillboard.com/kill/49399441/



War ein sehr schöner Abend! Danke auch danach noch für die nette kurze Unterhaltung, ro jin!

Nie wieder werde ich zögern, wenn ich eine Flycatcher auf dem DSAN sehe :D

Samstag, 3. Oktober 2015

[Pierre] Erster Safespot im Null

Mit neuem Schiff geht es wieder hinaus. Ich bin recht unkreativ, weswegen die Mice in Version 2 mich einmal mehr in die unbekannten Regionen des Universiums führen wird.



Ich bin etwas am Suchen, ehe ich in Mandoo kurz vor dem LowSec einen Zugang ins W-Space finde und springe hindurch, Relic -und Data-Analyser bereit für das große Geld!




6 Planeten, aber nur wenige Monde erwarten mich hier in J111301, einem System der C1-Klasse. Meine KI lernt dazu und informiert mich sogleich, dass es hier wohl einen statischen Zugang zum Null gibt – jenem Bereich, der einzig von Kapselpiloten regiert und organisiert wird. Und angelbich soll es hier recht ... unbewohnt sein. Zusammen mit gut und gern 10 Signaturen verspricht dies ein guter Ausflug zu werden!
Dazu gesellen sich noch ganze 4 (!) Türme von anderen Kapselpiloten. Na da – schauen wir uns die doch einmal etwas näher an.
Die Erkundung beginnt und sehr bald darf ich feststellen, dass tatsächlich alle 4 Türme ohne Bewohner, Schilde oder sonst Interessantem sind. Schade – aber gut für mich.
Damit ist der Weg frei, meine Sonden hinaus zu den Signaturen zu senden – natürlich von einem sicheren Plätzchen aus. Naja – hier am letzten Turm scheint das, getarnt, gut genug zu sein. Also los!
Nach und nach arbeite ich mich durch die einzelnen Punkte, muss aber mehr und mehr feststellen, dass der Ausflug vielleicht doch nicht so ergiebig wird. So viele Signaturen – und dann finde ich zwei lausige Gas-Sites, 4 von Piraten beschützte Orte ohne jeglichen weiteren Wert sowie – 3 weitere Wurmlöcher.
NACHDEM ich diesmal alles erkundet und die Positionen gespeichert habe, schaue ich mir die Wurmlöcher etwas näher an. Das erste schon bringt mich – ins Null, genauer nach Catch. Hier ist so nichts los, keine Kapselpiloten weit und breit. Dazu zwei Signaturen im System. Naja – vielleicht komme ich später noch einmal her. Ich speichere mir den Ort des Wurmloches – und realisiere, dass dies mein erster Safespot im Null ist. Leichter Gänseschauer überkommt mich – aber nur kurz. Ich bin in gefährlichen Regionen unterwegs, muss konzentriert bleiben!
Ich fliege zurück in „mein“ C1 und zum nächsten Wurmloch. Dieses bringt mich nach J111846, einem System der C2-Klasse. Hm – naja, erstmal zurück. In meinem C1 passe ich die Namen der Safespots entsprechend an, um klar zu machen, wohin diese führen, und fliege dann zum Letzten Wurmloch. Dieses führt mich ebenfalls ins Null, genauer nach Deklein. 2 Kapselpiloten sind hier online, dazu 3 Signaturen.
Tja – was tun?! Das C2 könnte Einiges bringen, allerdings ist meine Zeit heute begrenzt.
Null? Ich habe Berichte gesehen von einem Kapselpiloten, der im Null unterwegs war und vor allem im Null. Ruhige Regionen ohne Kapselpiloten versprachen viele viele ISK. Und aufregend war es ganz klar obendrein. Also – warum nicht?!
Eine Analyse zusammen mit der KI ergibt, dasss das System in Deklein deutlich weniger attraktiv war – in Catch dagegen war ich in sehr ruhigen Regionen gewesen. Und dort war auch niemand sonst gewesen.
Kurz entschlosen wende ich meine Mice und fliege mit zwei kurzen Sprüngen zurück nach Catch. Entfernungen, die man sonst so einfach nicht überbrücken kann!
Beendruckt von mir selbst, schaue ich mich wieder um. NH-1X6 ist diesmal nicht ganz unbewohnt, ein Kapselpilot ist kurzzeitig anwesend – und grüßt, bevor er das System verlässt.
Allein – besser. Ich sende meine Sonden aus und schaue mir die zweite Signatur im System näher an – ein Kampfgebiet. Nichts für mich und meine Mice – weiter geht’s. Im nächsten System bin ich ebenfalls allein und kann somit in Ruhe versuchen, so wie in jenem Bericht als „ganz einfach“ beschrieben zwischen den Sternentoren Safespots zu erstellen, die zwischen einigen hundertausend Kilometern und 4 AE entfernt sind. Was mir natürlich erstmal nicht gelingt. Ich probiere es dann wiederholt aus, bis es besser klappt. Wenn man sowas im Durchflug machen will, brauchen man gutes Timing, damit es immer klappt. Denk ich mir so. Erinnert mich an Yanis' Erzählungen zum Trick mit dem Microwarp-Drive und dem Tarnmodul. Tja – wieder was zum Üben und lernen.
Jenseits dieser Safespots ergibt sich allerdings leider leider nichts. Die wenigen Signaturen sind allesamt leider sehr uninteressant für meine Bedürfnisse und somit wende ich mich schweren Herzens wieder um und fliege zurück in meine Heimat.




Beim nächsten Mal wird es bestimmt lohnender!

Samstag, 26. September 2015

[Pierre] C3 und wieder ein Schiff weniger

In den letzten Wochen nutzte ich die Zeit, mich bei diversen Corps des Amarr-Imperiums hochzuarbeiten – indem ich für sie Piraten abschoss. War sogar ganz angenehm für mein ISK-Polster! Demnächst sollten wohl all jene Agenten auch meinen Namen kennen, die das ganz große Geld anboten. Bald!
Aber nun – nun war Krieg. Was tun? Im HighSec zumindest erstmal entweder nicht abdocken oder mit was Tarnbarem. Also steige ich in meine schnicke Mice, eine Fregatte der Astero-Klasse, und setze mich an das heimische Tor, um dort gut 20 km vom Tor entfernt und unsichtbar für alle zu schauen, ob uns nicht jemand Spannendes besuchen würde.
Was natürlich nicht passierte. Alles Feiglinge!
Dafür kann man manchmal die Zeit auch anders nutzen – und dazulernen. Wenn ich mich etwa direkt auf das Tor konzentriere, dann wird der Ort zum Fokus meiner Wahrnehmung – sämtliche Kamera- und sonstigen Drohnen, die sonst für meine Wahrnehmung sorgten, flogen somit hinaus zu jenem Tor. Und somit konnte ich sofort jegliche an- und abfliegenden Schiffe an den deutlichen Geräuschen hören. Unglaublich, diese Technik! Dazu kommt, dass ich meinen Fokus auch so aufteilen kann, dass ich direkt sehe, welche Schiffe vom Tor aus wohin weiter fliegen. Sowas kann sicherlich hier und da nützlich sein!



Dann aber wurde der Zeitvertreib langweilig – was tun? Ganz klare Antwort: Ich sitze in einem der besten Erkundungsschiffe überhaupt – also nutzen! An einem Safespot werfe ich meine Scanner aus – 3 Signaturen. Immerhin, für HighSec nicht schlecht. Also lasse ich meine Sonden diese nach und nach untersuchen und – natürlich das letzte – war ein Wurmloch! Ein Zeichen, ganz klar! Diesmal galt es wieder, sie zu erkunden– aber kein Gas, sondern alte und geheime Orte, in sich wertvolle Geheimnisse verbergend. Und dort interessierte mich auch kein Krieg hier in diesen Regionen.
Ohne Zögern diesmal durchflog ich das Wurmloch und lande in … J205412. Ein recht großes System, an derem Rande ich mich befinde. Kurz zögere ich noch – brauche definitiv mehr Übung. Dann beschleunige ich, werfe meine Sonden aus und auch hinaus aus dem System und tarne mich. Soweit so gut. Erstmal wissen, wo wir sind. Vorbereitet sein und solcher Kram. Der DSCAN zeigt mir nichts an, aber das meiste ist außerhalb meiner Reichweite. Also warpe ich in das Zentrum des Systems hinein – ein kurzer Check offenbart es mir als ein System der Klasse C3. Und viele Signaturen – wirkt fast schon unaufgeräumt.
Im Zentrum sehe ich dann tatsächlich auch einen Turm im DSCAN. Und Schiffe – viele, inklusive Tengus und Ähnlichem. Also bestimmt bewohnt... Dann wollen wir den Turm mal finden.
Etwas Suchen und Probieren – dann stehe ich vor ihm und schaue ihn mir aus sicherer Entfernung kurz an. Natürlich speichere ich auch seine Position, habe diesmal auch daran gedacht, das Wurmloch zu speichern, welches mich hier hergebracht hat. Muss aber noch mehr Routine gewinnen, ganz klar.
Dann weiter – ich entferne mich wieder vom Turm und suche mir ein sicheres Plätzchen. Dort fange ich mit dem Erkunden selbst an. Was immer noch dauert – aber naja. Insgesamt 11 Signaturen sind nicht so schnell identifiziert, aber irgendwann hab ich dann alle. Das letzte – wie klar – ist ein weiteres Wurmloch, ansonsten gibt es sehr viele Relic- und Datasights. Sehr gut! Ich fliege zum Wurmloch, speichere seine Position und fliege hindurch, um zu wissen, wohin dieses führt. LowSec. Ich speichere auch dies und fliege wieder zurück. Mit Schreck und dann Ärger muss ich erkennen, dass sämtliche Signaturen ihre Daten wieder verloren haben. Warum denn das?! Warum kann sich meine sonst so kluge KI da genau solcherlei nicht merken?! Zufällig sehe ich dabei eine Bewegung in meinen Augenwinkeln. So man davon reden kann, hier. Ein Blick auf den DSCAN bestätigt es – ein anderes Schiff der Astero-Klasse. Aber es ist schon fort, ehe ich mehr sehen kann. Ein anderer Erkunder? Vielleicht....
Fluchend suche ich mir wieder eine sichere Position und – beginne von Neuem. Schneller diesmal löse ich die Positionen wieder auf, spare mir aber diesmal das Erkunden der beiden Wurmlocher – deren Position hab ich ja schon.
Sodann – zum Eigentlichen! Allerdings – wie gefährlich sind solche Orte eigentlich hier in den unbekannten Regionen dieses Wurmloches? Man hört ja Schlimmes von jenen Sleepern. Tief durchatmend beginne ich einen Dialog mit meiner KI. Ich muss das wissen, bevor ich da einfach so hinfliege. Etwas zäh, aber nach und nach bekomme ich heraus, dass in Wurmlöchern solche Orte tatsächlich von Sleepern bewacht sind. Mit Schlachtkreuzern scheint man diese manchmal schaffen zu können – aber nicht in einem C3. Schlecht. Allerdings – es gibt auch Sites, welche unbewacht sind. All jene, die von den Piraten hier sind. Ich wundere mich zwar, wie Piraten hier draußen sein konnten und dann noch solch alte Orte für sich beanspruchten – aber hey, sie waren da, was scherten mich die Details. Und ein kurzer Check der Orte hier bestätigte mir, dass alle Orte hier ungesichert sind. Sehr gut!
Auf geht es – und ich warpe zum ersten Ort. Kurz orientiere ich mich – die Strukturen der Blood Raider sind klar zu erkennen. Aber welche davon sind jetzt jene, die ich hacken kann?! Ein kurzes Probieren führt zu keinem Erfolg – bis ich erkenne, dass meine KI die Orte mir direkt anzeigen kann. Danach wird es einfacher und ich hacke den ersten Ort. Ergebnis – wenig Wertvolles. Nicht mal eine Mio ISK an Wert in Wrack-Materialien. Schade. Ich zögere – mitnehmen, in meinem kleinen Schiff? Oder hier lassen? Ach – was man hat, hat man. Also sammle ich es ein und wende mich der nächsten Struktur zu. Diese zu hacken, gelingt mir allerdings nicht. Ärgerlich – aber es gibt noch weitere. Auch diesen wende ich mich zu. Dabei erinnere ich mich immer wieder an die Bewohner hier und beobachte den DSCAN.
Beim der vierten Struktur allerdings ist es dann soweit – ich bin gerade fertig, da höre ich schon die Geräusche. Leichter Schaden an den Schilden. Ich schaue mich um und sehe zwei der Bewohner in direkter Nähe. Tja – das war es dann wohl. Und wie es aussieht, arbeiten beide ganz gut zusammen. Ich sehe zum einen eine Astero – bestimmt genau die, die ich vorhin auch sah – sowie eine Crow. Beide nicht sehr große Schiffe und der Schaden kommt auch nicht so schnell herein – meine Mice ist mittlerweile in den mittleren Panzerungsbereichen, was den Schaden betrifft. Nach 10 Sekunden vielleicht. Ich beobachte die Situation noch einen Moment länger. Die Astero scheint für den Schaden verantwortlich zu sein, vor allem über Drohnen. Zumindest sehe ich davon einige hier an mir und das erklärt den recht geringen Schaden. Die Crow könnte damit der Tackler sein. Jetzt muss ich aber dann doch fort – und während meine gute Mice noch explodiert, beschleunige ich den POD schon davon. Und bin fort.
Schade, ärgerlich. Aber ich merke, dass ich dem DSCAN viel zu wenig Aufmerksamkeit zugewandt habe. Leider. Die Mice ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und nicht darauf, zu kämpfen. Aber vielleicht passe ich sie bei nächster Gelegenheit an – zumindest eine Warpkern-Stabilisierung hätte mir hier das Schiff retten können. Vielleicht dann beim nächsten Mal. Oder, besser, ich bin beim nächsten Mal schon weg.



Hm – jetzt muss ich mit Eliara reden. Ich brauch da ein neues Schiff ...



Off



Ja – mal wieder Krieg. Der Neovenator hat dazu so gut und vollständig geschrieben, was es dazu zu sagen gibt, dass ich hier nur gern darauf referenzieren mag.



Und somit trieb es mich mal wieder hinaus in die ganz gefährlichen Regionen :D